12. Januar 2009
Benchmark: Kundenspezifische Gehäuse für die Automatisierung
Das Unternehmen Technology of Industrial Automation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Dienstleistungen im Ingenieurwesen zu erbringen und Investitionsgüter zu vertreiben. Eine aktuelle Aufgabe besteht in der Erstellung eines Bedien- und Steuerungsterminals für den Maschinen- und Anlagenbau. Das entsprechende Gehäuse soll mithilfe des Benchmark der openautomation-Redaktion beschafft werden.
„Wir benötigen ein sehr kompaktes Gehäuse“, stellt Theodoros Tselepidis, Geschäftsleiter und Inhaber von Technology of Industrial Automation, heraus. Das Unternehmen ist im Automatisierungsbereich eine bekannte Größe, wenn es um Systemlösungen geht und hat nach eigenen Angaben den schnellsten Motion Coordinator der Welt auf der SPS/IPC/Drives 2008 gezeigt.
Spezifische Anforderungen
Das benötigte Gehäuse soll aus Aluminium oder Kunststoff bestehen und folgende Komponenten aufnehmen:
Die Euro-205-Steuerung wird Bestandteil des Terminals
- eine Steuerung Euro 205 (170 mm x100 mm x 20 mm) ohne Alufrontplatte, alternativ 1/2 Euro 205 (P158) (85 mm x100 mm x 20 mm) (Bild 1),
- ein Steckkartenträger (135 mm x 60 mm x 21 mm),
- ein Netzteil PS: AC 230 V SS: DC 24 V/ 12 V/ 5 V ca. 2 A sowie
- ein Display GT01, alternativ GT05, beide von Panasonic.
Einzelstücke für Anwendungen im Lebensmittelbereich sollten möglichst auch in Edelstahl VA lieferbar sein. Die Standard-Ausführung hat die frontseitige Schutzart IP65, die VA-Variante rundherum IP67. Die Betriebstemperaturen liegen zwischen 0 °C und 50 °C. Das Netzteil sollte vom Gehäusebauer ausgesucht werden.
Die Steuerungen werden senkrecht auf dieses 40 mm hohe, 135 mm breite und 60 mm tiefe Modul aufgesteckt
Insgesamt geht es um eine Stückzahl von 1.000 bis 2.000 Stück, beginnend mit einem Bedarf von 100 Stück pro Jahr. Denkbar sind auch zwei Varianten von Gehäusen, eines für die größere Steuerung und das größere Display sowie eines für die kleineren Bauteile. „Möglich wäre auch eine Variante mit sogenannten Sollbruchstellen, um beides integrieren zu können“, schließt T. Tselepidis an. „Hier ist die Kreativität des Gehäusebauers gefordert.“ Bei der Alu- bzw. der Kunststoffversion wären Ausbrüche für die Stecker auf den Gehäusen von Vorteil, um die auf der Steuerung und Display liegenden Anschlüsse direkt zugänglich zu haben. Für die VA-Variante müssen alle Stecker nach außen geführt werden und dabei die Schutzart IP67 beachtet werden. „Auf dem Gehäuse (Frontplatte) soll unser Logo und unsere Farbe als Hintergrund eloxiert oder aufgedruckt sein“, ergänzt der Geschäftsleiter.
Folgende Option soll es noch auf dem Gehäuse geben: Integration eines Ein/Aus-Schalters, Reset-Tasters bzw. Not-Aus-Pilz-Tasters. Am Ende steht auch eine Funktionsprüfung des Gehäuses an.
Einladung zur Teilnahme
Gehäusehersteller, die einem wesentlichen Teil der Anforderungen entsprechen können, sind herzlich eingeladen ihre Lösung auf dem Benchmark am 18. März 2009 auf dem Automatisierungstreff in Böblingen zu präsentieren. Anschließend wird über das Pro und Contra dieser Lösungen diskutiert. Die Teilnehmerzahl an dem Vergleich der unterschiedlichen Konzepte ist begrenzt. Die Auswahl der Hersteller trifft die Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Anwender Technology of Industrial Automation. Für eine bessere Planung wird gebeten, dass der Teilnahmewunsch, bei Ronald Heinze (ronald.heinze@vde-verlag.de) bis Mitte Februar gemeldet wird. Nähere Angaben zur Aufgabe können bei Theodoros Tselepidis (tt@tia-kerpen.de) angefordert werden.Weitere Informationen zum Unternehmen Technology of Industrial Automation, Kerpen, unter www.tia-kerpen.de.
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