27. Juni 2012
Pepperl+Fuchs: Dart-Power-Hub und -Segment-Protektor nach Atex zertifiziert
Der Dart-Power-Hub, die redundante Stromversorgung für den eigensicheren High-Power Trunk
War bei Applikationen bislang Eigensicherheit gefragt, stand vor allem eine Lösung nach Fisco im Raum. So erlaubt das Fieldbus Intrinsically Safe Concept einen relativ einfachen Nachweis der Eigensicherheit ohne umständliche Berechnungen. “Doch wie schon frühere Lösungen erforderte auch Fisco eine strikte Begrenzung der maximal verfügbaren Leistung und erlaubte den Anschluss von drei oder vier Feldgeräten pro Segment”, so Andreas Hennecke, Produktmarketingmanager Geschäftsbereich Prozessautomation bei Pepperl+Fuchs. “Eine grundlegende Verbesserung bringt jetzt Dart in Verbindung mit dem High-Power-Trunk-Konzept: Dynamic Arc Recognition and Termination erkennt zuverlässig, wenn irgendwo ein zündfähiger Funke entsteht, und schaltet innerhalb von spätestens 10 Mikrosekunden die Energiezufuhr ab, um den Funken daran zu hindern, eine zündfähige Temperatur zu erreichen.”
Kompatibler Technologiewechsel
Der Dart-Segment Protektor, die Anschaltung für die Feldbusinstrumentierung mit Kurzschlussschutz
Pepperl+Fuchs informierte auf der Achema 2012 unter anderem darüber, dass die Technologie nun umfangreiche Praxistests und Zertifizierungsverfahren nach IEC 60079-11 durchlaufen hat. “Auch wenn die Verabschiedung eines gemeinsamen Standards noch nicht erfolgt ist, kann Dart jetzt schon bedenkenlos eingesetzt werden”, informiert A. Hennecke.
Der Dart-Power-Hub und der Dart-Segment-Protektor sind aktuell nach Atex zertifiziert. IEC Ex folgt in Kürze. “Damit ist die Einrichtung eines eigensicheren Feldbussegments jetzt so einfach wie nie zuvor. Es genügt der Anschluss an einen High-Power Trunk mit Dart-Power-Hub oder Segmentkoppler. Selbst der Nachweis der Eigensicherheit erfordert keinerlei aufwendige Berechnungen. Mit der Segmentplanung ist die Validierung quasi inklusive”, so A. Hennecke.
Weitere Informationen unter www.pepperl-fuchs.com.
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