11. November 2011
Erste European Robotics Week
Vom 28. November bis 4. Dezember 2011 findet in diesem Jahr erstmals die European Robotics Week statt. Mehr als 125 Organisationen aus 18 europäischen Ländern führen im Lauf dieser Woche europaweit mehr als 340 Veranstaltungen und Aktionen durch. Ziel ist es, Menschen in Europa über die wichtige Rolle der Robotik innerhalb der Gesellschaft zu informieren und die junge Generation für die Robotik zu begeistern.
„Robotik und Automation sind enorm wichtig, denn sie sichern Arbeitsplätze in Europa“, erklärt dazu Bernd Liepert, Europ Präsident , CTO Kuka AG und CEO Kuka Laboratories GmbH. „Unternehmen, die konsequent auf den Einsatz von Automatisierungstechnik gesetzt haben, können heute nach wie vor wettbewerbsfähig in Europa produzieren. Das gilt auch für die Zukunft!“, erklärt er weiter. „Der Einsatz von Robotik und Automation im Produktionsprozess sichert Qualität: kein Mensch ist so genau, schnell und präzise wie ein Roboter. Außerdem übernehmen Roboter unangenehme oder gefährliche Arbeiten oder sorgen für Sicherheit im Produktionsprozess und angenehme Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.“
In nicht allzu ferner Zukunft werden Roboter und Geräte mit Roboterfunktionalität allgegenwärtig sein, davon sind die Teilnehmer der European Robotics Week überzeugt. „Sie werden ganz selbstverständlich mit Menschen interagieren, in allen Bereichen des Lebens. Die Robotik wird zu einem Schlüsselelement werden, wenn es darum geht, die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, zum Beispiel die alternde Gesellschaft, die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, die Abwehr von externen und internen Sicherheitsbedrohungen und den zunehmenden Wettbewerb um Produktionsstandorte im internationalen Vergleich“, so der Europ-Präsident.
Roboter werden zu attraktiven Helfern in der industriellen Fertigung und im Servicebereich
Gemäß aktueller Zahlen des IFR Statistical Departments wurden 2010 weltweit rund 118.000 Industrieroboter verkauft – nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr. Für 2011 prognostiziert das IFR ein durchschnittliches weltweites Wachstum für die Industrierobotik von ca. 18 % sowie in Höhe von 6 % in den Jahren 2012 bis 2014. Damit verbunden ist eine Erhöhung der weltweiten Anzahl von Industrierobotern von ca. 1 Mio. Ende 2009 auf ca. 1,15 Mio. bis 2012.
Die Servicerobotik wächst seit Jahren eindrucksvoll, und die Prognose ist optimistisch. Im professionellen Bereich wurden 2010 ca. 13.700 Serviceroboter verkauft. Ca. 87.500 neue Robotereinheiten werden bis 2014 hinzukommen und Aufgaben in Bereichen der Medizin, Umweltüberwachung und Sicherheit übernehmen. Im privaten Bereich wurden 2010 rund 2,2 Mio. Roboter verkauft – vornehmlich Spielzeugroboter. Bis 2014 sollen ca. 2,2 Mio. neue Einheiten vornehmlich im häuslichen Bereich und der Unterhaltung hinzukommen.
European Robotics Week – Aktionen in Deutschland
In Deutschland finden während der ersten europäischen Roboterwoche 33 Aktionen unter Beteiligung von 11 Organisationen statt:
ABB und Fachhochschule Friedberg – Tag der offenen Tür
In Zusammenarbeit mit ABB öffnet die Fachhochschule Friedberg für interessierte Schüler und Studenten seine Roboter-Werkstatt. Demonstrationen, Roboter in Aktion, Einführungsvorträge über die Robotik stehen auf dem Programm. Mitarbeiter von ABB geben in Vorträgen Einblicke in die Anwendungsgebiete der Robotik und wie der Roboter Menschen bei der täglichen Arbeit unterstützt.
Ansprechpartner: Prof. Klaus Brillowski, Tel: +49 6031 604 333, E-mail: Klaus.Brillowski@m.thm.de
ABB und TU Dortmund – Roboter zum Anfassen
Die Universität Dortmund stellt ihr Roboter-Lab und <>Projekte vor. Die Besucher erhalten einen ersten Einblick in die Robotik: Struktur und Aufbau eines Roboters, Funktionalitäten, Anwendungs> und Einsatzbereiche, Sicherheit etc. Die Besucher erhalten die Chance, mit dem Roboter zu interagieren – risikolos dank neuester Sicherheitstechnik. Mitarbeiter von ABB stehen mit Rat und Tat zur Seite und geben Einblicke in die Anwendungsgebiete der Robotik, u. a. wie der Roboter Menschen bei der täglichen Arbeit unterstützen kann.
Ansprechpartnerin: Bettina Neubauer, Tel: +49 6031 85104, Bettina.Neubauer@de.abb.com
ABB, TU Dortmund und regionales Netzwerk “Der Innovationsstandort” – Roboter in Aktion
Die TU Dortmund, in Kooperation mit ABB und Der Innovationsstandort erläutern in Vorträgen die Einsatzgebiete von Industrierobotern und die sich daraus ergebenen Vorteile. Neueste Projekte und Ideen zur Weiterentwicklung werden vorgestellt. Während einer geführten Tour durch das Roboter-Lab können die Besucher verschiedene Einsatzgebiete sehen und mit einem Roboter direkt interagieren.
Ansprechpartnerin: Emine Bilek, Tel: +49 231 755 5618, Email: Emine.Bilek@tu-dortmund.de
Adept – Tag der offenen Tür
Adept öffnet seine Türen und stellt verschiedene Roboter in Aktion vor, zeigt die neueste Robotertechnologie und die neuesten Entwicklungen vor, wie z. B. die intelligente mobile Plattform oder die schnellsten Parallelroboter in Aktion.
Ansprechpartnerin: Heike Heinzel, Tel: +49 231 75 89 437, Email: heike.heinzel@adept.com
CoTeSys – Videokonferenz mit dem Deutschen Museum München
Schüler, die zu Besuch im Deutschen Museum München sind, können per Videoübertragung in das CoTeSys Roboter-Lab schauen. Dort erklären Wissenschaftler ihre Arbeit und was der Roboter von morgen anhand kognitiver Fähigkeiten leisten kann.
Ansprechpartnerin: Wibke Borngesser, Tel: +49 89 289 25765; Email: borngesser@tum.de
DLR – Roboterkolloquium
Im Rahmen das Kolloquiums “Challenges in Robotics”, öffnet das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) seine Türen. Interessierte Universitätsstudenten aller Fachrichtungen sind eingeladen, sich die Ausstellung und das DLR anzuschauen sowie mit renommierten Experten über die Zukunft der Robotik zu diskutieren.
Ansprechpartnerin: Elisabeth Krueger, Tel: +49 8153 28 1600; E-mail: robotikkolloquium@dlr.de
Fraunhofer IPA – Care-O-bot Experimentiertage
Studenten mit ersten Software- und Programmierkenntnissen sind eingeladen, erste Erfahrungen mit dem Programmieren einer mobilen Serviceroboterplattform Care-O-Bot zu sammeln. Der zweitägige Workshop kombiniert praktische Anwendungen mit informellen Gesprächen und Tutorien.
Ansprechpartnerin: Anita Neubauer, Tel: +49 711 970 1910, anita.neubauer@ipa.fraunhofer.de
Fraunhofer IPA – Robotik Karrieretage
Interessierte Studenten und Schüler erhalten einen Überblick über das spannende Tätigkeitsfeld der angewandten Roboterforschung. Das Fraunhofer IPA stellt seine neusten Forschungsprojekte vor, sowie die aktuellen Herausforderungen der Robotik. In einem Workshop lernen die Studenten, wie die nächste Roboterlösung aussehen könnte. Die Teilnehmer können testen, ob sie die Fähigkeiten haben, der Roboterforscher von morgen zu werden.
Ansprechpartnerin: Anita Neubauer, Tel: +49 711 970 1910, anita.neubauer@ipa.fraunhofer.de
KUKA – Malwettbewerb für Kids: Kinder sind aufgefordert, den Roboter der Zukunft zu malen und einzusenden. Die Bilder werden während der European Robotics Week bei KUKA ausgestellt. Das kreativste und schönste Roboterbild wird das Titelblatt der nächsten KUKA Mitarbeiterzeitung „orangenews“ zieren.
Ansprechpartnerin: Katrin Stuber, Tel: +49 821 797 3722, E-mail: Katrin.Stuber@kuka.com
KUKA – Roboter zu Besuch in Schulen und Kindergärten
KUKA Mitarbeiter gehen während der European Robotics Week in diverse Schulen und Kindergärten, um Geschichten von und mit Robotern zu erzählen. Außerdem sind Klassen aus weiterführenden Schulen aus Augsburg und Umgebung eingeladen, um eine Unterrichtseinheit bei KUKA zu halten und etwas über die Roboter zu lernen.
Ansprechpartnerin: Katrin Stuber, Tel: +49 821 797 3722, E-mail: Katrin.Stuber@kuka.com
KUKA – Eine Reise durch die Geschichte der Robotik – von Homer bis zur Gegenwart
Für den 28. November plant KUKA eine besondere Abendveranstaltung für alle, die schon immer etwas über Robotik lernen wollten: Im KUKA College in Gersthofen wird der ehemalige KUKA Geschäftsführer und EUnited Robotics Präsident Stefan Müller die Geschichte der Robotik aus europäischer Sicht erzählen. Dr. Rainer Bischoff, Projektmanager bei KUKA Laboratories wird dieses Bild durch einen Blick in die Zukunft ergänzen. Der Titel seines Vortrags lautet: „Von der Industrie- zur Servicerobotik – KUKA Roboter heute und in Zukunft“
Ansprechpartnerin: Katrin Stuber, Tel: +49 821 797 3722, E-mail: Katrin.Stuber@kuka.com
Locomotec – KUKA youBot Hackathon
Für interessierte und programmierwütige Studenten und Schüler (“robotics geeks”) stehen mehrere omnidirektional mobile KUKA mit Roboterarm und Zweifingergreifer sowie ausreichend Pizza und Getränken zur Verfügung, für Programmiermarathons und zum Ausprobieren eigener kreativer Ideen.
Ansprechpartnerin: Victoria Ivanova, Tel: +49 711 656 936 10, E-mail: ivanova@locomotec.com
Phoenix Contact GmbH & Co. KG – RoboDanceCamp
Junge Leute erhalten in einem zweitägigen Workshop einen Einblick in die faszinierende Roboterwelt. In Gruppen von 4-6 Schülerinnen und Schülern im Alter von 10-15 lernen Sie zunächst, einen Lego Mindstorm NXT Roboter zu programmieren. Zusammen mit einem Choreograph wird dann eine Aufführung entworfen und mit den Robotern “einstudiert”. Am Ende soll eine Performance mit Bühneneffekten zur Musik von Fluch der Karibik entstehen.
Ansprechpartnerin: Katrin Wiesinger, Tel: +49 5235 348 299, kwiesinger@phoenixcontact.com
Schunk – Robot Competition
Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse lernen an zwei Tagen Spielzeugroboter zu programmieren: Tischtennisbälle aufheben, transportieren und balancieren oder Schachfiguren bewegen. So lernen die jungen Nachwuchstalente, wie groß die Möglichkeiten „echter“ Roboter sind. Am dritten Tag treten die verschiedenen Teams gegeneinander an – dazu sind auch Zuschauer eingeladen. Organisiert wird die 3-tägige „Robot Competition“ bei SCHUNK von Auszubildenden im Bereich Elektronik.
Ansprechpartner: Andreas Mueller, Tel: +49 7133 103 2876, E-mail: andreas.mueller.ausbildung@de.schunk.com
Weitere Informationen unter www.robotics-week.eu.
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