09. November 2011

Komponentenhersteller erkennen die Potenziale

Beitrag aus openautomation 6/2011


Über 25.000 registrierte Anwender, 8,8 Millionen Zugriffe und mehr als 180.000 integrierte Gerätedaten: Das sind Kennzahlen, die das Eplan Data Portal als Steuerzentrale für Geräte- und Bauteildaten charakterisieren. Immer mehr Komponentenhersteller erkennen die Potenziale der Bereitstellung ihrer Artikel und Bauteildaten, die weit über den reinen Service-Gedanken hinausgehen.


Konstrukteure wählen webbasiert benötigte Komponenten und Gerätedaten aus und beschleunigen damit ihre Projektierung

Gut drei Jahre ist es her, dass Lösungsanbieter Eplan ein webbasiertes Portal entwickelt hat mit dem Ziel, Geräte- und Bauteildaten für die Projektierung bereit zu stellen. Mittlerweile wird das Eplan Data Portal von über 25.000 registrierten Anwendern genutzt, die damit ihr Engineering beschleunigen. Die zeitraubende Suche nach dem geeigneten Bauteil und das manuelle Erstellen applikationsspezifischer Gerätedaten entfallen. Dabei profitieren nicht nur die Anwender; auch die Hersteller haben triftige Gründe für die Integration ihrer Daten. Einige Unternehmen, wie Lapp Kabel, Schneider Electric, SEW Eurodrive und Rittal, haben die vielfältigen Potenziale bereits früh erkannt und direkt zum Start ihre Daten im Portal integriert.

Die Komponentendaten lassen sich direkt im Eplan-Projekt einsetzen – das erspart Suchen in Herstellerkatalogen und manuelles Zeichnen

Da über 80.000 Lizenzen von Eplan weltweit eingesetzt werden, ist dies ein nicht unerhebliches Potenzial im Hinblick auf die Erschließung neuer Kundenkreise. Positiv bewerten Komponentenhersteller auch die zeitnahe Kommunikation. Neuerungen in der Produktpalette können tagesaktuell verbreitet werden. Geräte lassen sich auch als abgekündigt kennzeichnen – das erleichtert die gezielte Kommunikation an den Endkunden. Die hohe Akzeptanz des Portals begründet sich auch in der Anwenderfreundlichkeit des Systems, das die Daten webbasiert bereitstellt. Diese Akzeptanz öffnet den Herstellern Türen, ihre Produkte zu platzieren, denn durch die einfache Auswahl steigt die Verwendungsquote. Dabei ist der Aufwand einer Integration von Geräte- und Bauteildaten überschaubar – es müssen lediglich die Daten im entsprechenden Format erstellt werden. Die Bereitstellung der Daten via Portal ist kostenlos, Datenaktualisierung und -einstellung werden nach Aufwand berechnet.

Die Technologie des Data Portals wird permanent erweitert. Mit der aktuellen Version 2.1 lassen sich auch webbasierte Hersteller-Konfiguratoren direkt koppeln. Unternehmen geben damit Anwendern erweiterte Unterstützung für eine schnelle, effiziente Projektierung. Dabei ist die Liste der bislang rund 40 Komponentenhersteller im Portal lang und reicht von ABB bis Siemens. Auch für mittelständische Unternehmen, wie Lütze oder Unex, lohnt der Einsatz. In ihrem speziellen Anwendungsfeld erreichen sie neue Zielgruppen und Wettbewerbsvorteile.

Thomas Weichsel
Thomas Weichsel ist Produktmanager bei Eplan Software & Service, Monheim am Rhein.

Weitere Informationen unter www.eplan.de/edp-preview.

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