14. Oktober 2011
Die Vision 2011 im Überblick
Zur diesjährigen Vision werden rund 340 Aussteller die Hallen 4 und 6 des Stuttgarter Messegeländes belegen. Zusätzlich zu den Aussteller-Highlights erwartet den Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Sowohl bei der Anzahl der angemeldeten Aussteller als auch bei der Ausstellungsfläche liegt die Weltleitmesse im Vergleich zum Anmeldestand vom Vorjahr im zweistelligen Plus. Nach Veranstalterangaben erfolgte ein Großteil der Buchungen bereits während der letzten Vision; teilweise wurden die Stände zudem vergrößert. Auch beim Auslandsanteil lässt sich eine steigende Tendenz beobachten. Im Vorfeld (Stand Juli) waren Aussteller aus 26 Ländern angemeldet, darunter Japan, Kanada und die USA. Dieses Jahr wird die internationale Fachmesse für Bildverarbeitung ihre Tore vom 8. bis 10. November öffnen.
Das Rahmenprogramm
Die Vision besteht aus zwei Hauptelementen: einer Hightech-Leistungsschau sowie einem Rahmenprogramm, das der Wissensaktualisierung und der Weiterbildung der Besucher dienen soll. „Die klar abgesteckte Themenfokussierung auf Bildverarbeitungsbelange ist ein Alleinstellungsmerkmal der Fachmesse“, sagt Thomas Walter, Bereichsleiter Industrie & Technologie der Messe Stuttgart. „Die Inhalte der Messe werden stetig den Bedürfnissen des Markts angepasst und entwickeln sich aus dem Besucher- und Aussteller-Feedback heraus weiter“, fügt er an.
Ein Beispiel hierfür ist die erstmals stattfindende Sonderschau Medical Discovery Tour zum Thema Medizintechnik. So hatte sich aufgrund von Messebesucher- und Ausstellerbefragungen herauskristallisiert, dass das Interesse am Thema Bildverarbeitung in der Medizintechnik zunimmt. Aussteller schätzen mittlerweile die Medizintechnik als fünftwichtigste Besucherbranche ein und von den Besuchern ordnen sich bereits 8 % diesem Bereich zu. „Wir reagieren auf dieses Ergebnis mit der Medical Discovery Tour, eine Art Medizintechnik-Parcours, auf dem Ausstellerstände, die zu diesem Themenschwerpunkt Produkte, Applikationen oder Dienstleistungen anbieten, mit einem bestimmten Logo gekennzeichnet werden.

Vom 8. bis 10. November 2011 wird die Vision die Hallen 4 und 6 des Stuttgarter Messegeländes füllen: rund 340 Aussteller werden erwartet
Auch die Integration Area und der Application Park sind Antworten auf die Bedürfnisse des Markts, denn unter den Messebesuchern haben die Endanwender in den vergangenen Jahren zugenommen. „25 % der Vision-Besucher bezeichnen sich als Endanwender und 23 % suchen nach schlüsselfertigen Bildverarbeitungssystemen“, konkretisiert T. Walter. Als thematisch klar abgegrenzter Bereich ist die Integration Area Systemintegratoren und Lösungsanbietern vorbehalten und wird bereits zum dritten Mal initiiert. In die vierte Runde geht der Application Park, der von über 30 Partnerfirmen unter dem Motto „Partners for Vision“ initiiert wird. Auf rund 200 qm findet Qualitätssicherung wie im wirklichen Produktionsalltag statt. Bildverarbeitungssysteme tragen dazu bei, dass auf wirtschaftliche Weise Produkte, wie Playmobil-Figuren geprüft, beschriftet und verpackt werden. Dabei sind Fertigungs-, Handhabungs- und Automatisierungsprozesse optimiert miteinander verknüpft.
Fortbildungsmöglichkeiten
Daneben bietet die Messe dem Besucher ein Fortbildungsangebot. An erster Stelle sind hier die traditionellen Industrial Vision Days zu nennen, die an allen drei Messetagen stattfinden. Der Fachverband Industrielle Bildverarbeitung im VDMA organisiert die Vortragsreihe seit vielen Jahren. Zudem gibt es die Sonderschau „Internationale Bildverarbeitungsstandards zum Anfassen“. Hier sind neue Schnittstellenstandards, wie „CoaXPress“, Cameralink HS, Gigabit-Ethernet-Vision 2.0 und USB 3.0, in diesem Jahr wichtige Themen. Darüber hinaus bietet die Vision Academy Seminare für Newcomer und Wissensdurstige.
Weitere Informationen unter www.vision-messe.de.
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