29. September 2011

Phoenix Contact: Etwa 1,5 Mrd. € Umsatz in 2011

Wie Klaus Eisert, geschäftsführender Gesellschafter von Phoenix Contact (www.phoenixcontact.com), auf dem 16. Industrial Communication Congress in Bad Pyrmont bekannt gab, rechnet das Unternehmen in 2011 mit 1,5 Mrd. € Umsatz. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 15 % gegenüber 2010 mit 1,335 Mrd. €. Der Einbruch in 2009 wurde damit mehr als egalisiert. Abgesehen von diesem Einbruch befindet sich das Wachstum des Unternehmens seit einigen Jahren auf einer Linie mit deutlichem Trend nach oben.
K. Eisert begründet die schnelle Erholung nach der 2009er Krise vor allem mit dem Instrument Kurzarbeit, welches es ermöglichte, die Kapazitäten abrufbereit zur Verfügung stehen zu haben. Für weiteres Wachstum werden am Stammsitz in Blomberg zwei Bürotrakte mit je 6000 qm Nutzfläche gebaut. Weiterhin wurde das ehemalige Schieder-Möbel-Werk in Schieder erworben, welches die Nutzung des mehr als 100000 qm großen Geländes als Lager- und Produktionsfläche ermöglicht. Auch international wird erweitert: derzeit wird die Zentrale in Toronto von Phoenix Contact Kanada neu gebaut. Das größte momentane internationale Bauvorhaben ist allerdings der Erweiterungsbau in Nanjing/China.
Phoenix Contact legt deutliche Entwicklungsakzente auf regenerative Energien, Elektromobilität, Infrastruktur und Energieeffizienz. Als Beispiel nennt K. Eisert eine kundenspezifische Anschlusslösung, die für eine zukunftsweisende LED-Straßenleuchte der Fa. Hella in Lippstadt entwickelt wurde. Darüber hinaus verweist der Geschäftsführer auf netzwerkfähige Energiemessgeräte zur Überwachung elektrischer Kenngrößen von Maschinen und Anlagen. Das Unternehmen hat auch ein Produkt- und Technologie-Portfolio im Angebot, mit dem sich unterschiedliche Konzepte der Lade-Infrastruktur flexibel, modular und effizient realisieren lassen.


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