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Die crossmediale Vernetzung
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openautomation-Report
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ZITAT DER WOCHE
„China ist in erster Linie ein Absatzmarkt und kein Schreckgespenst. Durch unseren Technikvorsprung und unsere Innovationskraft müssen wir auch keine Angst haben, dass sich das in naher Zukunft ändert”, sagte Dr.-Ing. Gunther Kegel, Vorstandsvorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation und Vorsitzender der Geschäftsführung der Pepperl+Fuchs GmbH, anlässlich der Pressekonferenz des ZVEI-Fachverbands Automation in Hannover . » mehr
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AUTOMATION IN BILD UND TON
Festo präsentiert Exohand zur Hannover Messe 2012 Die Exohand von Festo stellt eine Lösung auf Basis der Softrobotik für die zukünftige Mensch-Technik-Kooperation im industriellen Umfeld dar: Sie begegnet der Herausforderung der alternden Gesellschaft in der Produktion als Assistenzsystem in der Montage. Als Force-Feedback-System kann die Exohand im Produktionsumfeld den Handlungsspielraum des Menschen erweitern. Darüber hinaus können mit dem System neue Anwendungen im Bereich der Servicerobotik sowie persönlicher Assistenzsysteme erschlossen werden. Ein Film auf Youtube zeigt die Details.
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NEWS-SERVICE
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29. April 2011
Innovative Touchtechnologien: Sunlight-readable Displays
Bei Displays, die zwingend in Außenbereichen installiert werden müssen, besteht von Kundenseite vielfach der Wunsch, dass diese im direkten Sonnenlicht ablesbar sind. Die LED-Backlight-Technologie bildet die Grundlage für eine neue Displayausführung, die dem Kundenwunsch nachkommt.
Eine Anzeige ohne Polarisationsfilterpaket
Im Freien installierte Bedien- und Beobachtungstechnik gehört in zahlreichen Branchen zum Alltag. Der Wunsch, immer mehr Daten grafisch und farbig aufbereitet den Bedienern verschiedener Systeme, sei es bei der Tankwagenbeladung oder auf Öl- und Gasplattformen, darzustellen und Interaktionen mit den Automatisierungssystemen per Touchscreen durchzuführen, nimmt ständig zu. In vielen Fällen der oben genannten Anwendungen stehen die HMI-Systeme in Ex-Bereichen. Neben entsprechend explosionsgeschützter Auslegung werden an Bedien- und Beobachtungsstationen oft noch weitere Anforderungen gestellt: Unempfindlichkeit gegenüber extremen Umgebungstemperaturen, weltweite Einsetzbarkeit durch entsprechende Zertifizierung, Wartungsfreiheit bei langer Lebensdauer, eine robuste, servicefreundliche Konstruktion und Ähnliches. Selbst für Systeme, die all dies gewährleisten können, ist ein durchweg reibungsloser Einsatz jedoch noch nicht gegeben. Ein unterschätztes Problem für jeden Bediener stellt allzu häufig die schlechte Ablesbarkeit von Displays dar, deren Anzeige vom Sonnenlicht und von Reflexionen aus der Umgebung überstrahlt wird.
Die Anforderung
Sogar beim Einsatz überdurchschnittlich leuchtstarker Anzeigen wird an einem sonnigen Tag der reflektierte Anteil an Umgebungslicht noch immer als mindestens doppelt so hell empfunden wie auf einem TFT-Display erzeugte Bilder. Selbst von Displays mit Antireflex-Beschichtung werden davon noch Strahlen mit einer Leuchtkraft von rund 2.000 cd/m² bis 3.000 cd/m² zum Betrachter reflektiert. Hinzu kommt der steigende Energiebedarf der Anzeigen, die dadurch sehr heiß und damit untauglich für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen sind. Der Wunsch, Touchscreens als Eingabemedium zu verwenden, erhöht nochmals den Blendeffekt. Und auch bei bedecktem Himmel macht sich der Blendeffekt oft störend bemerkbar.
Horst Friedrich ist Director Product Management and Software Development bei der R. Stahl HMI Systems GmbH
Selbst raumgreifende Vorbauten als Schattenspender bieten bei ungünstigem Sonnenstand wenig Abhilfe und im Gegensatz zu einem mobilen Display, kann man ein Schiff oder eine Bohrplattform nicht einfach aus dem direkten Sonnenlicht wegdrehen.
Der erfolgreiche Ansatz
Vor Kurzem gelang es, eine Kombination mehrerer Polarisationsfilter effektiv über- bzw. hintereinander anzuordnen. Einfallendes Umgebungslicht wird von diesem Filterpaket zur Seite hin abgelenkt. Zugleich werden die Helligkeit der Hinterleuchtung und die Bilddarstellung für den Betrachter kaum beeinträchtigt. Dabei ist die jetzt implementier×te Lösung nicht einmal auf besonders helle LED angewiesen. Zwar können die „Sunlight readable“-Displays, die nun als Option für die beschriebenen Anwendungsfälle angeboten werden, bis 1.000 cd/m² hell gedimmt werden. Sie erreichen jedoch selbst bei starkem Umgebungslicht bereits mit einer Hintergrund-Helligkeit von 700 cd/m² bis 800 cd/m² eine gut lesbare Darstellung.
Überzeugend kombiniert
Die Anzeige mit Polarisationsfilterpaket
Angeboten wird das neue Display mit 15-Zoll-Diagonale im ersten Schritt für das Modell ET-436 aus der Open-HMI-Familie der R. Stahl HMI Systems GmbH. Die Ex-geschützten Geräte dieser Serie sind mit CPU der Intel-Atom-Baureihe ausgerüstet. Die Strom sparende Architektur dieser Prozessoren minimiert interne Wärmeverluste und sorgt dafür, dass im Dauerbetrieb bei bis zu 55 °C am Einsatzort durchweg die volle Systemleistung verfügbar bleibt. Die untere Temperaturgrenze für den Betrieb der Systeme liegt bei –30 °C. Konstruktiv baut die für die Gas- und Staub-Ex-Zonen 1, 21, 2 und 22 zertifizierte Serie auf ein servicefreundliches Design: Im geschlossenen Gehäuse eines Open HMI finden interne, separat explosionsgeschützte Module Platz, die bei Bedarf einzeln gewechselt werden können. Auf Ventilatoren und andere bewegte Teile wird komplett verzichtet. Auch ein Einsatz bei Vibrationen und ähnlichen mechanischen Beanspruchungen in rauer Umgebung sind bei Panel PC dieser Bauart unproblematisch. Der Touchscreen ermöglicht es Anwendern, in Schutzanzügen und mit Handschuhen daran arbeiten zu können. Die Geräte bieten aufgrund ihrer offenen Plattform softwareseitig Flexibilität und können durch ihr vorinstalliertes Windows-Betriebssystem sofort in Betrieb genommen werden. Ihr Lebenszyklus erstreckt sich auf mehr als 50 000 Stunden. Für Open HMI liegen internationale Zulassungen vor. Als optionales Zubehör stehen bei Bedarf separate Tastaturen und Zeigerinstrumente sowie spezielle Eingabegeräte, wie Mifare- oder Barcode-Leser, zur Verfügung.
Horst Friedrich
www.stahl.de.
Lesen Sie außerdem Details zur Multitouch-Technologie oder zu LED-Backlight-Technologie oder zur Haptic-Touchtechnologie
Oder lesen Sie die Podiumsdiskussion Mensch-Maschine-Kommunikation: Perspektiven und Anforderungen, die das Thema ebenfalls behandelt.
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