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Die crossmediale Vernetzung
openautomation 1-2/2012
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openautomation-Report
Der openautomation-Report fällt unter die Kategorie Corporate Publishing. Er wird in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen exklusiv publiziert und mit einer der Hauptausgaben der openautomation versandt. Weitere Informationen finden Sie hier
openautomation-Fachlexikon
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ZITAT DER WOCHE
„China ist in erster Linie ein Absatzmarkt und kein Schreckgespenst. Durch unseren Technikvorsprung und unsere Innovationskraft müssen wir auch keine Angst haben, dass sich das in naher Zukunft ändert”, sagte Dr.-Ing. Gunther Kegel, Vorstandsvorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation und Vorsitzender der Geschäftsführung der Pepperl+Fuchs GmbH, anlässlich der Pressekonferenz des ZVEI-Fachverbands Automation in Hannover . » mehr
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AUTOMATION IN BILD UND TON
Festo präsentiert Exohand zur Hannover Messe 2012 Die Exohand von Festo stellt eine Lösung auf Basis der Softrobotik für die zukünftige Mensch-Technik-Kooperation im industriellen Umfeld dar: Sie begegnet der Herausforderung der alternden Gesellschaft in der Produktion als Assistenzsystem in der Montage. Als Force-Feedback-System kann die Exohand im Produktionsumfeld den Handlungsspielraum des Menschen erweitern. Darüber hinaus können mit dem System neue Anwendungen im Bereich der Servicerobotik sowie persönlicher Assistenzsysteme erschlossen werden. Ein Film auf Youtube zeigt die Details.
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NEWS-SERVICE
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23. März 2011
Prägende Entwicklungen
Editorial aus der openautomation 1-2/2011
Muss eine Innovation in einem Zeitalter, das von Schnelligkeit geprägt ist, eigentlich kurzzyklisch oder langzyklisch ausgerichtet sein? Für die Siemens-Division Industry stellt Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Industrial Automation Systems, heraus: „Wir sind bezüglich unserer Innovationen nicht kurzzyklisch organisiert.“ Und mit Blick auf das im letzten Jahr vorgestellte TIA Portal, das nur ein erster Schritt in eine bis ins Jahr 2030 ausgerichtete Softwarestrategie ist, wird die Siemens-Definition von „langzyklisch“ greifbar.
Gut, nur wer ein Ziel hat, kann irgendwo ankommen. Und vielleicht sind einige Unternehmen tatsächlich zu zögerlich, wenn sie Langfristplanungen kürzer stecken, weil sie Unsicherheitsfaktoren eine stärkere Gewichtung einräumen. Dennoch stellt sich die Frage, was braucht so viel Zeit, um erst ca. 2030 abgeschlossen zu sein? „Unsere langfristige Vision ist die digitale Fabrik“, lautet die Antwort von R.-M. Franke. „Und für deren Umsetzung wird Software immer wichtiger.“
Nun brauchen Umbrüche bekanntlich Zeit und dürfen nicht von heute auf morgen vollzogen werden. Das hat die Einführung des TIA Portals einmal mehr unter Beweis gestellt. So hat bereits dieser erste Schritt zu weitreichenden Erderschütterungen geführt, zum Beispiel bei den Direktkunden: Sie bangen um die Migrationsfähigkeit früherer Projekte und befürchten Schnelligkeitsprobleme bei der integrierten Softwarelösung. Auch die Fraktion der S7-Nachahmer zeigt sich beunruhigt. Ihre Befürchtungen gehen vor allem dahin, dass Siemens das TIA Portal patentrechtlich stärker abgesichert haben könnte, als dies beispielsweise bei Step7 der Fall war. Wie wird deren Zukunft aussehen?
Das TIA Portal – ein erster Schritt also, der die Automatisierungslandschaft nachhaltig prägt. Seien wir nun auf die nächsten Bausteine gespannt, die rund um das Portal nach der Integration der Sinamics-Produkte die der Simotion- und danach der Sinumerik-Welt vorsieht. Organisatorisch getrennt, aber in der Architektur vereint, verfolgen die Industry-Divisionen den Anspruch, auch zukünftig alle Industrien auf der Welt bedienen zu können. Dabei will man ein „Taktschläger“ in der technischen Domäne werden, vergleichbar mit SAP in der Domäne der Transaktionen.
Inge Hübner
Und wenn Sie wissen möchten, welche Antworten R.-M. Franke auf die interessierenden Fragen rund um das TIA Portal gibt, lesen Sie hier das zugehörige Interview.