12. Januar 2011
Parker übernimmt Gulf Coast Seal Limited
Die Parker Hannifin Corporation, führender Hersteller in der Antriebs- und Steuerungstechnologie, hat die im texanischen Houston ansässige Gulf Coast Seal (GCS) übernommen. Das Unternehmen ist ein Anbieter technisch anspruchsvoller Dichtungskomponenten und Baugruppen aus Elastomeren und Kunststoffen für Öl- und Gas-Anwendungen im Offshorebereich und bedient seine Kunden zudem mit schnell verfügbaren, spanend hergestellten Produkten und Zusatzleistungen. Gulf Coast Seal ist neben Houston auch im schottischen Glasgow mit Betriebsstätten vertreten. Einzelheiten der Transaktion wurden nicht veröffentlicht. Es wird damit gerechnet, dass die Übernahme sich bereits im ersten Gesamtjahr der betrieblichen Tätigkeit positiv auf den Konzernertrag auswirkt.
Gulf Coast Seal verzeichnet mit rund 160 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ca. 45 Mio. US-$. Das Unternehmen wird in die in Salt Lake City, USA, ansässige Engineered Polymer Systems Division integriert, die sich mit der Herstellung von Produkten und Systemen aus technischen Polymeren beschäftigt und zur weltweiten Dichtungsgruppe des Konzerns gehört. Die Umsätze des Unternehmens werden künftig in Parkers Industriesparte bilanziert.
„Mit der Akquisition stärken wir unsere Fähigkeiten, den äußerst wichtigen Öl- und Gasmarkt zu bedienen und beschleunigen unser globales Wachstum in diesem bedeutenden Markt“, kommentiert der Präsident der Parker-Dichtungsgruppe, Kurt Keller, die Übernahme. Die Integration der GCS, die sich mit der Fertigung von Komponenten aus PEEK-Polymeren beschäftigt und Kunden mit einem Schnelldienst sowie der Zusammenstellung ganzer Bausätze, dem so genannten Kitting, plus Montagen bedient, erweitert künftig die Parker-Produktlinie. „Wichtig ist aber auch, dass die Firmenkultur der GCS auf herausragenden Kundendienst ausgerichtet ist, dem auch die Win-Strategie von Parker in erster Linie verpflichtet ist“, fügt Keller hinzu.
„Die Übernahme von Gulf Coast Seal durch Parker zeigt die bedeutende Position am Markt, die wir uns hart erarbeitet haben“, so der Präsident von GCS, Steve Leatherwood. „Mit der Übernahme durch ein hoch angesehenes, globales Unternehmen können wir unser Geschäft künftig weitaus stärker ausbauen, als uns dies aus eigener Kraft möglich gewesen wäre. Gleichzeitig können wir unsere Kunden weiterhin mit der gewohnten Unabhängigkeit und Reaktionsfähigkeit bedienen. Wir freuen uns, Teil des Parker-Konzerns (www.parker.com) zu werden, bei dem der Kunde ebenso wie bei uns an erster Stelle steht. Dabei werden wir uns auch in den kommenden Jahren dem Geschäft mit gewohntem Engagement widmen, während wir parallel an der reibungslosen Integration in den Konzern arbeiten.“
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