02. Dezember 2010
Eaton: Lean Automation im Fokus
Mit „Lean Connectivity“ und „Lean Automation“ setzte Eaton einen weiteren Schwerpunkt auf der diesjährigen Herbstmesse. „Lean“ beschreibt den Grundsatz, jede Art von Verschwendung aufzuzeigen und dabei kontinuierlich und konsequent jeden Prozess zu optimieren. Lean Automation „verschlankt“ Schaltschränke, vereinfacht die Verdrahtung, erhört die Datentransparenz, steigert die Performance und reduziert Kosten. Außerdem steht Lean Automation für weniger Fehlerquellen und mehr Flexibilität bei modularen Maschinenkonzepten.
Die Basis für Lean Automation ist Lean Connectivity. Hierfür bildet das Schaltgeräte-Kommunikations- und Verbindungssystem „SmartWire-DT“ von Eaton die Grundlage. Der größte Vorteil des Systems resultiert aus dem Wegfall der Steuerverdrahtung sowie der Vereinfachung bei Inbetriebnahme und Projektierung. Das Unternehmen gibt an, dass mehrere Praxisevaluationen die Reduzierung des ansonsten üblichen Montage- und Verdrahtungsaufwands (um mehr als 60 %) ergeben haben. Für kleine und mittlere Applikationen im Maschinenbau verringere sich der bislang durch die SPS-E/A-Baugruppen bedingte Projektierungsaufwand um bis zu 30 %. Materialkosten könnten mit „SmartWire-DT“ um bis zu 20 % reduziert werden.
Ebenfalls neu in Nürnberg präsentierte Eaton das perfekte Zusammenspiel seiner Bereiche Electrical und Hydraulic. Automatisierungskomponenten, wie HMI/PLC, kommunizierten via CANopen mit intelligenten Eaton-Hydraulikventilen. Komplette Automatisierungslösungen inklusive Hydraulikaktor sind somit aus einer Hand erhältlich.
Des Weiteren spielte das Thema „Effizienz“ eine große Rolle. Gezeigt wurden beispielsweise Energiemess- und Kommunikationsmodule für Kompaktleistungsschalter und -trenner, die für Transparenz im Energieverbrauch sorgen. „Energieräuber“ werden damit entlarvt und Maßnahmen zum Energiesparen können eingeleitet werden.
Weitere Informationen unter www.eaton.com/moellerproducts.
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