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Die crossmediale Vernetzung
openautomation 1-2/2012
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openautomation-Report
Der openautomation-Report fällt unter die Kategorie Corporate Publishing. Er wird in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen exklusiv publiziert und mit einer der Hauptausgaben der openautomation versandt. Weitere Informationen finden Sie hier
openautomation-Fachlexikon
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ZITAT DER WOCHE
„China ist in erster Linie ein Absatzmarkt und kein Schreckgespenst. Durch unseren Technikvorsprung und unsere Innovationskraft müssen wir auch keine Angst haben, dass sich das in naher Zukunft ändert”, sagte Dr.-Ing. Gunther Kegel, Vorstandsvorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation und Vorsitzender der Geschäftsführung der Pepperl+Fuchs GmbH, anlässlich der Pressekonferenz des ZVEI-Fachverbands Automation in Hannover . » mehr
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AUTOMATION IN BILD UND TON
Festo präsentiert Exohand zur Hannover Messe 2012 Die Exohand von Festo stellt eine Lösung auf Basis der Softrobotik für die zukünftige Mensch-Technik-Kooperation im industriellen Umfeld dar: Sie begegnet der Herausforderung der alternden Gesellschaft in der Produktion als Assistenzsystem in der Montage. Als Force-Feedback-System kann die Exohand im Produktionsumfeld den Handlungsspielraum des Menschen erweitern. Darüber hinaus können mit dem System neue Anwendungen im Bereich der Servicerobotik sowie persönlicher Assistenzsysteme erschlossen werden. Ein Film auf Youtube zeigt die Details.
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NEWS-SERVICE
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15. November 2010
Selbstläufer-Marketing
Editorial aus der openautomation 6/2010
Marketingexperten zerbrechen sich branchenweit ihre Köpfe, wie neue Themen am schnellsten und mit maximalem Verbreitungsgrad in den Markt hineingetragen werden können. Dabei hätten sie eigentlich nur Anwesenheit auf der diesjährigen Hannover Messe zeigen und im Nachgang die Branchentitel lesen müssen. Hier hat die EPSG mit „openSafety“ vorgemacht, wie es geht. Gut, man mag einwenden, dass die Resonanz nicht rein positiver Natur war, aber medienwirksam war der Auftritt in jedem Fall – und das Thema verbreitet.
Zur Erinnerung: „openSafety“ wurde als einheitlicher Sicherheitsstandard für alle Feldbussysteme und im ersten Schritt für vier Echtzeit-Ethernet-Systeme präsentiert: Powerlink, Sercos III, Modbus TCP und Ethernet/IP. Das Manko: nicht jede hinter den erwähnten Ethernet-Protokollen steckende Nutzerorganisation war im Vorfeld informiert worden und nicht jede wollte ungefragt involviert sein. Das Ergebnis: die EPSG erhielt eine Lehrstunde in Sachen Logonutzungsrechte; „openSafety“ hingegen wurde heftiger diskutiert – und das Thema weiter verbreitet.
Im gleichen Zug wurden Stimmen laut, dass niemand einen solchen offenen Sicherheitsstandard bräuchte und ihn schon gar niemand haben wolle. Unterstützer sollte es auch nicht geben.
Nun schreiben wir ein gutes halbes Jahr später, es ist SPS/IPC/Drives: Das nächste Logo eines Echtzeit-Ethernet-Systems reiht sich neben die bisherigen an der „openSafety“-Präsentationswand am EPSG-Stand ein. Zudem untermauert B&R seine Entscheidung für den Sicherheitsstandard und wird selbst „openSafety“-Lösungsanbieter. Unterstützer gibt es nun doch, zum Beispiel Bihl+Wiedemann und Schmersal, die erste „openSafety“-Produkte zeigen. Thomas Dahmen, Leiter Produktmanagement bei Schmersal, meint: „,openSafety‘ als offenes Protokoll scheint uns eine interessante Ergänzung zu den bereits etablierten Standards und wir werden die Trends intensiv beobachten.“ Parallel wurden nun auch noch Maschinen- und Anlagenbauer gefunden, die die Sicherheitslösung einsetzen – jedenfalls finden sich deren Pro-Statements in einer breit angelegten Kampagne wieder.
Und auch wenn sich die EPSG und B&R im Zusammenhang mit ihrem Sicherheitsstandard weit von einem Marketing-Schachzug distanzieren, muss man doch eines feststellen: So funktioniert Marketing;
... und das Thema wird noch weiter verbreitet.
Inge Hübner