Willkommen beim openautomation Fachlexikon 2011/12
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V
Verfügbarkeit → Availability
Verification & Validation → Verifizierung & Validierung
→ V-Model (Vorgehensmodell/Leitfaden zum Planen und Durchführen von Entwicklungsprojekten mit V-förmiger Anordnung der Projektelemente. Es regelt umfassend wer, wann, was in einem Projekt zu tun hat. Entstand aus einer Weiterentwicklung des Wasserfallmodells
http://www.ansstand.de/downloads.html
http://de.wikipedia.org/wiki/V-Modell
→ Validation (Überprüfung, ob eine Methode, ein Plan, ein Lösungsansatz unter bestimmten Bedingungen verlässlich zu einem erwarteten Ergebnis führt, bzw. Bestätigung durch Untersuchung und Bereitstellung eines objektiven Nachweises, dass die besonderen Anforderungen für einen festgelegten beabsichtigten Gebrauch eines bestimmten Objekts erfüllt worden sind)
www.quality.de/lexikon/validierung.htm
de.wikipedia.org/wiki/Validierung
Virtual Automation Networks → Virtuelle Automatisierungsnetzwerke (2005 bis 2009 realisiertes EU-Forschungsprojekt, dessen Zielstellung darin bestand, neuartige Lösungen auf dem Gebiet der industriellen Kommunikation bereitzustellen, um ein universelles, offenes, herstellerunabhängiges Networking zu ermöglichen und die noch existierende Lücke zwischen Bürowelt und industriellem Umfeld zu schließen)
http://www.van-eu.eu/sites/van/pages/files/HMI_Forum_2006-Ind_Komm.pdf
www.van-eu.eu/sites/van/pages/files/VAN_brochure_ver_6.pdf
Volt-Ampere Reactive → Blindleistung
Versatile Automation Random Access Network → Auf Standard-Ethernet-Technologie IEEE 802.3 100TX basierendes einfaches, schnelles, sicheres und hart echtzeitfähiges Bussystem für die Automatisierungstechnik (das Protokoll ist komplett in einem FPGA untergebracht. Der gesamte Bus wird wie ein 4GByte-Speicher behandelt, in dem jedem Client ein definierter Speicherbereich zugewiesen ist. Dadurch kann die Steuerungs-CPU mit einfachen Speicherschreib- und Speicherlese-Befehlen auf die Teilnehmer zugreifen)
http://www.varan-bus.net/Download/technologiefolder_d.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/VARAN
Variable Resistors → spannungsabhängige Widerstände (zur Spannungsbegrenzung mit symmetrischer, stark nichtlinearer Strom-Spannungskennlinie. Der Spannungsbegrenzungseffekt beruht darauf, dass sich beim Überschreiten des Betriebsspannungsbereichs der Widerstand des Varistors um mehrere Zehnerpotenzen verkleinert. Die Schutzpegel von Varistoren reichen je nach Auslegung vom Niedervolt-Bereich bis in den Hochspannungs-Bereich, wobei sehr energiereiche Impulse absorbiert werden können. Ihre Ansprechzeit beträgt nur einige 10 ns. Sie wird maßgeblich von der Induktivität der Zuleitungen bestimmt. Die Eigenkapazität ist mit etwa 0,4 nF bis 40 nF sehr hoch und schließt damit den Einsatz des Varistors zur Überspannungsbegrenzung in HF-Systemen aus. Gestaltungsmäßig stehen Varistoren in Scheibenbauform, Blockbauform, als SMD-Komponenten und in Rohrbauform für Steckverbinder zur Verfügung. Nach oftmaliger Spannungsüberbeanspruchung erhöhen sich der Leckstrom und die Erwärmung des Varistors. Dieser Effekt kann zur Überwachung seiner Funktionsfähigkeit ausgenutzt werden)
http://de.wikipedia.org/wiki/Varistor
Valve Base Electronics → Elektronik der Ventilbasis (Elektronik, die bei Halbleiterventilen die Schnittstelle zwischen einer übergeordneten Steuereinheit und den Ventilen bildet. Sie stellt Informationen für das Zünden der Ventile bereit und liefert Informationen von den Ventilen zur deren Steuerung und Überwachung)
Vector Control → Vektorregelung (Drehstromantriebstechnik)
Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. → The Association for Electrical, Electronic & Information Technologies
Verein Deutscher Ingenieure → The Association of German Egineers
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. → Association of German Machine and Plant Manufacturers
Verein Deutscher Revisions-Ingenieure e.V. → Association of German Revision Engineers
Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V. → Association of German Safety Egineers
Very-high bit rate Digital Subscriber Line (gehört mit ISDN und ADSL zu den Netzzugangstechniken über bestehende Kommunikationssysteme. Die VDSL-Technologie ermöglicht über kurze Distanzen [maximal 1,5 km] Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 60 Mbps und ist damit zehnmal schneller als ADSL)
Video Display Terminal → Datensichtgerät
Video Display Unit → Bildschirmanzeigeeinheit, Monitor
Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken → German Machine Tool Builders´ Association
→ Vector Control (oder auch feldorientierte Regelung. Regelungsprinzip, das bei Drehstrommotoren zur Anwendung kommt, um vergleichbare Regelungsergebnisse wie bei geregelten Gleichstrommotoren zu erzielen. Dazu ist im Umrichter ein adaptionsfähiges Motormodell softwaremäßig hinterlegt, das eine Drehzahlmessung und -rückführung erübrigt, um Drehzahl und Drehmoment des Motors zu regeln. Die zur Regelung genutzte Größe ist ausschließlich der Augenblickswert des Motorstroms, anhand dessen Größe und Phasenlage zur Spannung alle erforderlichen Motorzustände, wie Drehzahl, Schlupf, Drehmoment, und auch die thermische Verlustleistung aus dem Modell ermittelt werden können)
http://servotechnik.de/fachwissen/regelung/f_beitr_00_606.htm
http://www.eit.uni-kl.de/wcms/uploads/media/Vert-Lab-ENT_V4.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumrichter
→ Process Industry (Gegenstand der Verfahrenstechnik ist es, mittels chemischer, physikalischer, biologischer oder nuklearer Prozesse Stoffe in ihrer Art, ihrer Zusammensetzung oder ihren Eigenschaften umzuwandeln mit dem Ziel, nutzbare Produkte, wie Treibstoffe, Zucker, Proteine, Kosmetika, Alkohole, Kunststoffe, Farbstoffe, Pflanzenschutzmittel und Medikamente, zu erzeugen. Gelegentlich kann das Ziel auch darin bestehen, Stoffeigenschaften unverändert zu erhalten, z. B. bei verpackten Lebens-, Genuss- und Arzneimitteln. Die Aufgabe der Verfahrenstechniker besteht dabei darin, die geforderte Produktqualität in entsprechenden Produktionsanlagen bei rationellem Rohstoff- und Energieeinsatz mit sicheren und umweltverträglichen Prozessen zu erreichen)
http://www.verfahrensingenieur.de/index2.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Verfahrenstechnik
→ Availability (Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich eine Anlage zu einem bestimmten Zeitpunkt in funktionsfähigem Zustand befindet. Zuverlässigkeitskenngröße für reparierbare Systeme. Die stationäre Verfügbarkeit wird durch folgende Formel beschrieben: V = 1/[1 + MDT/MTBF]. Sie kann Werte zwischen Null und eins annehmen und wird in der Regel in Prozent [%] angegeben. Je nach Zahl der Neunen in dieser Prozentangabe werden folgende Verfügbarkeitsklassen unterschieden.
Verfügbarkeitsklasse 2: V = 99 %: entspricht 3,6 Tage Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 3: V = 99,9 %: entspricht 8,7 Stunden Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 4: V = 99,99 %: entspricht 53 Minuten Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 5: V = 99,999 %: entspricht 5,3 Minuten Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 6: V = 99,9999 %: entspricht 32 Sekunden Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Im Allgemeinen werden Systeme ab einer Verfügbarkeit V > 99,999 % als hochverfügbar eingestuft, jedoch gibt hierzu auch andere Auffassungen [siehe Websites]. Maßnahmen zur Erzielung möglichst hoher Verfügbarkeitswerte zielen auf die Perfektionierung der Gesamtheit aller Qualitätssicherungsmaßnahmen hinsichtlich der Zuverlässigkeit. Diese Verfahrensweise hat jedoch unter gegebenen Produktionsbedingungen ihre technischen und ökonomischen Grenzen. Wo sie bei Automatisierungsvorhaben zum Erreichen der geforderten Zuverlässigkeitskennwerte nicht ausreicht, kommt das Prinzip der Fehlertoleranz zur Anwendung, das auf der Basis redundanter Strukturen eine wesentliche Erhöhung der Verfügbarkeitswerte ermöglicht, beispielsweise den uneingeschränken Systembetrieb zulässt, wenn ein oder mehrere Systemkomponenten ausgefallen sind)
www.tecchannel.de > Suche: Verfügbarkeitsklassen
http://de.wikipedia.org/wiki/Verfügbarkeit
de.wikipedia.org/wiki/Hochverfügbarkeit
→ Verification (Nachweis, dass ein Objekt [Komponente, Gerät, System, Produkt, Programm, Entwurfsergebnis, vereinbarte Leistung] definierten, z. B. den in Normen oder in einem Pflichtenheft hinterlegten Anforderungen genügt. Das heißt, im Zug einer Verifizierung geht es darum, mit geeigneten Mitteln nachzuweisen, dass ein beabsichtigtes Ziel erreicht wurde)
http://de.wikipedia.org/wiki/ Verifizierung
http://www.quality.de/lexikon/verifizierung.htm
→ Dependability (Vertrauenswürdigkeit. Maß für den Grad des Vertrauens, das einem System aufgrund seiner Eigenschaft, seine Funktionen/Dienste in allen, insbesondere in kritischen Situationen erwartungsgemäß, zuverlässig und sicher zu erbringen, entgegengebracht werden kann. Impliziert die Systemeigenschaften Zuverlässigkeit und Sicherheit [im Sinne von Safety und Security])
www.ifi.uzh.ch/rerg/fileadmin/downloads/teaching/courses/swq_fs09/kapitel_09_depend.pdf
www.iti.uni-luebeck.de/GI/FT-Mitteilungen/30/Mechatronic-Dependability.pdf
Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung
bzw. vernünftigerweise vorhersehbarer Missbrauch [Berücksichtigung zu erwartender Fehlverhaltensweisen der Beschäftigten] → Reasonably Foreseeable Misuse (Verwendung eines Produkts, Verfahrens oder einer Dienstleistung unter Bedingen oder für Zwecke, die vom Hersteller zwar nicht vorgesehen aber denkbar sind. Begriff aus dem Bereich des Risikomanagments zur Vermeidung von Gefährdungen. Definition nach Maschinenrichtlinie: die Verwendung einer Maschine in einer laut Betriebsanleitung nicht beabsichtigten Weise, die sich jedoch aus leicht absehbarem menschlichem Verhalten ergeben kann)
http://ce-engineering.eu/was-bedeutet-eine-vorhersehbare-fehlanwendung
→ Reverse Polarity Protection / Reversal Protection / Reverse-connect Protection (verhindert Schäden an batterie- bzw. gleichstrombetriebenen Geräten beim versehentlichen Anlegen der falschen Spannungspolarität. Mechanische und elektrische Verpolschutzvarianten siehe folgende Websites)
www.lothar-miller.de/s9y/categories/39-Verpolschutz
de.wikipedia.org/wiki/Verpolungsschutz
Verriegelung / Verriegelungseinrichtung
→ Lock / Interlocking / Locking Device (eine mechanische, elektromechanische oder andere Vorrichtung, deren Zweck darin besteht, aus Sicherheitsgründen die Bewegung oder den Betrieb eines Maschinenelementes, z.B. Öffnen einer Schutztür oder Anlaufen eines bestimmten Antriebs, solange zu verhindern, bis ein bewußt erteilter Freigabebefehl dazu erteilt ist. Eine Verriegelung muss so beschaffen sein, dass sie nicht versehenlich oder missbräuchlich umgangen bzw. ausser Kraft gesetzt werden kann)
de.wikipedia.org/wiki/Verriegelung
(siehe Konusläufer-Bremsmotoren)
→ Wear Out Failures (Verschleiß- oder auch Spätausfälle treten in der sogenannten Spätausfallphase gegen Ende der Lebensdauer von Bauelementen in Erscheinung, in der die Ausfallrate steigende Tendenz aufweist. Ausfallursachen sind Ermüdungs-, Alterungs-, Korrosions- und Verschleißerscheinungen aller Art)
http://www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf
(sind Bauteile oder Baugruppen eines Erzeugnisses, die an Stellen, an denen betriebsbedingt unvermeidbar Verschleiß auftritt, eingesetzt werden, um dadurch andere Teile vor Verschleiß zu schützen. Aus konzeptioneller Sicht sind sie für den Austausch vorgesehen)
de.wikipedia.org/wiki/Verschleiß
→ Security of Supply (die Versorgungssicherheit im Bereich der Elektroenergiewirtschaft ist gewährleistet, wenn jederzeit die gewünschte Menge an Energie mit der erforderlichen Qualität im gesamten Stromnetz zu angemessenen Preisen erhältlich ist)
http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d93/Praesentation_Versorgungssicherheit.pdf
http://eeg.tuwien.ac.at/events/iewt/iewt2009/papers/4B_2_PIOT_M_V.pdf
http://www.eeg.tuwien.ac.at/events/egs/pdf/egs040120_lechner.pdf
→ Vertical Integration (siehe CVI)
Vertikale Redundanzprüfung / Querparitätsprüfung
→ Vertical Redundancy Check (Methode, die bei der Datenübertragung ein Erkennen von Fehlern zulässt. Dazu wird senderseitig zu jeder Informationseinheit, meist 7 bit oder 8 bit, ein Prüfbit hinzugefügt, und zwar so, dass die Quersumme der Bits immer eine ungerade Zahl von 1-Werten [odd parity] oder eine gerade Zahl von 1-Werten [even parity] ergibt. Dieser Sachverhalt wird empfangsseitig überprüft. Bei Nichtübereinstimmung liegt mindestens in einer Stelle eine übertragungsbedingte Bit-Verfälschung vor. Das gleichzeitige Auftreten geradzahliger Bit-Fehler ist allerdings mittels dieser Methode nicht erkennbar aber auch viel weniger wahrscheinlich als das Auftreten nur eines Bitfehlers)
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1458783
Voltage to Frequency Converter → Spannungs-Frequenz-Umsetzer
Vektorgeregelter Frequenzumrichter → Vector Controlled Frequency Converter
Very High Speed Integrated Circuits Hardware Description Language (Hardware-Beschreibungssprache, die zur Simulation und Synthese logischer Schaltkreise praktisch weit verbreitet ist. VHDL ist von IEEE standardisiert und wird von namhaften CAD-Software-Herstellern unterstützt)
→ Vibratory Drives / Vibrating Drives (in Vibrationsantrieben werden Nutzgeräte, wie Förderrinnen, Schüttelrutschen, Dosierrohre, Bunkerabzugsrinnen, Siebe, Vibrationsplatten, zum Fördern, Zuteilen, Dosieren, Sortieren, Reinigen, Einrütteln und Verdichten von Schüttgütern sowie Gussformen zum Loslösen gegossener Stücke durch einen Schwingungserzeuger in die für die jeweilige Arbeitsaufgabe erforderliche Schwingbewegung versetzt. Zur Schwingungserzeugung werden Unwuchtmotoren [Rüttelmotoren, Vibrationsmotoren] und Schwingmagnete benutzt)
www.vibra-schultheis.de/antreiben/ger_an_01.asp
www.nettervibration.com/de/home/home.html
http://www.vibra-schultheis.de
→ Vibrating Motors / Vibratory Motors (sind Antriebsmittel für Vibrationsantriebe. Beiderseits auf den Wellenenden angebrachte Unwuchtgewichte erzeugen beim Rotieren eine Kreisschwingung, die den über den Motorfuß angekoppelten Bauteilen, z. B. Förderrinnen oder Siebvorrichtungen, eine Schwingungsbewegung aufprägen. Siehe auch Unwuchtmotoren und Rüttelmotoren.
Bei gegenläufigem Betrieb von zwei Vibrationsmotoren werden gerichtete Schwingungen erzeugt)
http://www.aldak.de/prod02-03.htm
→ Viruses (parasitäre Software [Malware], die sich ohne Einwilligung und zum Schaden eines Nutzers auf einem Computer selbst installiert. Es handelt sich um kleine Programme, die sich in die Startanweisungen eines Computers einklinken oder an fremde Daten anhängen und sich so verbreiten. Sie werden böswillig in Umlauf gebracht und können in Computern und Netzwerken großen Schaden anrichten, z. B. Festplatten löschen. Speziell für die Sabotage in industriellen Automatisierungsanlagen beispielsweise wurde Stuxnet entwickelt. Über das Internet können sie beim Downloaden ausführbarer Dateien den angeschlossenen Computer infizieren. Schutz bieten Antivirenprogramme, die in regelmäßigen Zeitabständen jeweils auf den neuesten Stand gebracht werden)
http://www.avira.com/en/threats/index.html
http://www.bsi.de > Suche: Viren
→ Virtuelles Engineering (Gegenstand des Virtuellen Engineerings ist der Entstehungsprozess von Produkten. Mittels leistungsfähiger Rechentechnik und entsprechender Modellierungs-Software werden 3-D-Modelle von in Entwicklung befindlichen Produkten und in Planung befindlichen Produktionsstätten gebildet und diese im Sinn eines Virtual Prototypings hinsichtlich ihrer Funktionalität, ihrer Montier- und Demontierbarkeit, ihres Aussehens und anderer pflichtenheftbasierender Aspekte überprüft, analysiert und optimiert und erst danach im Zug des Produktentstehungsprozesses zur materiell-technischen Realisierung freigegeben. Auf den Bau und das Testen physikalischer Prototypen und Pilotanlagen kann dabei weitgehend verzichtet werden. Darüber hinaus werden die entstandenen Modelle auch zur Verkürzung der Inbetriebnahmezeiten für die Virtuelle Inbetriebnahme und zur automatischen Generierung erforderlicher Steuerungsprogramme genutzt. Basisdisziplinen für das Virtual Engineering sind 3-D-CAD-Technologie, Analyse, Simulation, Virtual Reality, Augmented Reality sowie integriertes Produkt- und Produktionsdatenmanagement)
http://www.iff.fraunhofer.de/de/virtual_engineering.htm
→ Virtuelle Prototypentwicklung (Technologie zur Erprobung, Analyse und Optimierung von in Planung oder Entwicklung befindlicher Objekte in der Virtuellen Realität, d. h. an entsprechenden Software-Modellen, wie sie z. B. im Zug des Virtual Engineerings entstehen. Sie dient der Effektivierung und Qualifizierung von Produktentwicklungsprozessen in den Bereichen der Informations-, Kommunikations- und Fertigungstechnik)
www.iff.fraunhofer.de/de/virtual_prototyping.htm
www.tarakos.de/de/Beispiele/beispiele.html
www.blien.de/ralf/cad/db/virtprot.htm
→ Virtual (gedacht, physikalisch nicht existent, softwaremäßig nachgebildet)
→ Virtual Factory (imaginäre Fabrik im Sinne eines Kooperationsnetzwerks, die auf Basis einer modernen Vernetzung nach außen hin verschiedene reale Fabriken als wirtschaftliche Einheit repräsentiert. Virtuelle Fabriken können langfristig zwischen Fabrikunternehmen bestehen oder auch nur befristet zur Realisierung spezieller Projekte ins Leben gerufen werden. Voraussetzung ist stets eine leistungsfähige IT-Infrastruktur sowie ein für alle Partner verbindliches Regelwerk über die Kosten-/Gewinverteilung, Informatiospflichten und Qualitätssicherung)
www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/virtuelle-fabrik
→ Virtual Commissioning (Generieren, Austesten und Probebetrieb von Steuerungs-Software, beispielsweise von SPS-Programmen an virtuellen Maschinen oder die Parametrierung und der Problauf von Produktionsleitsystemen an virtuellen Produktionsanlagen [Digitale Fabrik], wie sie im Zug des Virtual Engineering entstehen. Diese im Produktentstehungsprozess vorgezogene Mitwirkung des Steuerungsspezialisten, d. h. die Parallelisierung seiner Arbeit mit der des Konstrukteurs bzw. Anlagenplaners ermöglicht die weitgehende Vorwegnahme der späteren realen Inbetriebnahme, wodurch sich die Inbetriebnahmezeiten bzw. die Anlagen-Anlaufzeiten verringern)
http://www.tarakos.de/de/Beispiele/beispiele.html
→ Virtual Metrology (Der Grundgedanke der virtuellen Messtechnik besteht darin, dass alle Funktionen, die im klassischen Messaufbau `Sonde-Messgerät-Computer´ vom Mikroprozessor des Messgeräts geleistet werden, ebenso gut vom Prozessor eines PCs erbracht und anstelle von Bedienfeld und Anzeige des Messgeräts ebenso gut auch Tastatur und Bildschirm des PCs verwendet werden können. Das heißt, Virtuelle Messtechnik erlaubt den PC über eine flexible Software mit einer großen Vielfalt an Mess- und Steuergeräten zu kombinieren, was dem Nutzer ohne großen Aufwand ermöglicht, benutzerdefinierte Messsystem zu konfigurieren, die genau seinen Vorstellungen entsprechen)
http://people.fh-landshut.de/~hpk/Labview/Labview.pps
http://zone.ni.com/devzone/cda/tut/p/id/4757
→ Virtual Reality (Scheinwirklichkeit, gedachte Realität, neue Technologie, die es erlaubt, in eine computergenerierte 3-D-Echtzeit-Umgebung einzutauchen, Modelle und Szenarien realitätsnah zu erleben und mit diesen zu interagieren. Die Visualisierung erfolgt meist in Stereo durch Großbildprojektion, am Bildschirm oder in einem Datenhelm. Die Bilder werden in Echtzeit je nach Blickrichtung und Interaktion berechnet und dargestellt. Leistungsfähiges Simulations-Tool für Planung, Forschung, Entwicklung und Schulung)
http://www.trivit.de/Inhalt/Download/Anwenderberichte/VR_CCR-0704.pdf
http://www.tarakos.de/de/Beispiele/beispiele.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Realität
→ Virtual Sensors (oder auch Softsensoren sind mathematische Modelle für die Online-Bestimmung einer Messung schwer oder nicht zugänglicher Prozess- und Qualitätskenngrößen aus einfacher erfassbarer Größen. Softsensoren sind eine wesentliche Voraussetzung für die Anlagenoptimierung und Qualitätsregelung verfahrenstechnischer Prozesse mit APC-Lösungen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Sensor#Virtuelle_Sensoren
www.softwarepark.co.at/2556_ENG_HTML.php
(Proprietäre objektorientierte Programmiersprache von Microsoft, deren neuere Versionen auf dem Microsoft-.NET-Framework basieren)
www.microsoft.com/express/download
de.wikipedia.org/wiki/Visual_Basic
→ Visualization / Visualisation (Speziell in der Automatisierungstechnik: Bildschirmgestützte Sichtbarmachung, Veranschaulichung, Verdeutlichung automationsrelevanter Prozesse und Strukturen mittels stehender und bewegter Bilder, 3D-Produktdarstellungen, Grafiken, Schalt- und Übersichtsplänen oder Diagrammen in allen Phasen des Entwurfs, der Projektierung, Programmierung und Simulation sowie der Inbetriebnahme, Betriebsführung, Überwachung und Wartung von Automatisierungssystemen. Wesentliches Mittel für eine qualitativ hochwertige, effektive Mensch-Maschine-Kommunikation)
VMEbus International Trade Association (gemeinnützige Organisation von Herstellern und Anwendern, die ein gemeinsames Marktinteresse an modularen echtzeitfähigen Embedded Systems haben. Zielsetzung ist dabei heute nicht mehr vorrangig de VMEbus sondern die Förderung offener Systemstrukturen)
Virtual Local Area Network → Virtuelles LAN (Netzstruktur mit allen Eigenschaften eines gewöhnlichen LAN, jedoch ohne räumliche Bindung)
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/index.html
Very Large Database → sehr große Datenbasis (Datenvolumen zwischen 100 GByte und 100 TByte)
→ „Versa Module Eurocard"-bus (ein speziell für die Erfordernisse der Echtzeitverarbeitung entwickelter Mikrocomputer-Rückwandbus. Um VME-Systeme fit für die Zukunft zu machen, hat die VITA den VMEbus-Nachfolger VPX definiert [VITA-Spezifikation 46])
www.schroff.de/internet/html_d/service/pressreleases/fa1012.html
http://de.wikipedia.org/wiki/VMEbus
Virtual Network Computing (Fernwartungssoftware, die das Betreiben und Überwachen entfernter Rechner von einem lokalen Rechner aus über das Internet ermöglicht)
de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Network_Computing
http://meineipadresse.de/html/vnc.php
Virtual NC Kernel (von Siemens bereitgestelltes Simulationstool für den Test von NC-Teileprogrammen)
www.plm.automation.siemens.com/en_us/Images/14541_tcm1023-67384.pdf
VARAN-Bus-Nutzerorganisation → VARAN Bus User Organization
→ Tauchspulenmotor / Tauchspulaktuator / Schwingspulenmotor (linearer Aktuator, der nach dem Prinzip des elektrodynamischen Lautsprechers aufgebaut ist. Das heißt, in ein Magnetsystem erzeugt ein Permanentmagnet in einem ringförmigen Luftspalt ein Magnetfeld, in das eine stromdurchflossene Spule je nach Stromstärke mehr oder weniger tief eintaucht)
http://www.maccon.de/de/aktuatoren/voice-coil-aktuatoren.html
http://www.moticont.com/voice-coil-motor.htm
Voice over Internet Protocoll → (Sprachübertragung über paketvermittelte Datennetze auf Basis des Internetprotokolls. Dabei werden die Sprachdaten digitalisiert, in kleine IP-Pakete verpackt und einzeln vom Sprecher zum Hörer transportiert. Dort werden sie wieder zusammengefügt und in ein analoges Signal zurückverwandelt)
http://www.ub.tuwien.ac.at/dipl/2008/AC05037522.pdf
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/index.html
→ Predictive Maintenance (Wartungskonzept, das es im Sinn des Erhalts bzw. der Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit erlaubt, mittels intelligenter Sensorik und geeigneter Übertragungsmedien, wie IO-Link und Ethernet, kritische Maschinenzustände mittels eines Netzwerk-PC mit Internetbrowser firmenweit oder auch weltweit, d. h. von jedem Standort aus, möglichst frühzeitig zu erfassen, um adäquate Wartungmaßnahmen einzuleiten, ehe es zu einem Ausfall oder Maschinenschaden kommt)
http://www.quality.de/lexikon/vorausschauende_wartung_.htm
→ Preventive Maintenance (Wartungskonzept, das, um die ausfallinitiierte Instandsetzung zu umgehen, auf erfahrungsbasierten, zeitinitiierten Wartungsplänen beruht, wobei kritische Komponenten regelmäßig gewartet [überprüft, nachjustiert, gesäubert, geölt, Schraubbefestigungen nachgezogen, Verbrauchsmittel nachgefüllt] und Verschleißteile nach einem Zeitplan vorzeitig, d. h. noch funktionsfähig, ausgetauscht werden, um die Betriebsfähigkeit einer Anlage möglichst lange aufrecht zu erhalten)
Virtual Private Network → Virtuelles Privates Netzwerk (der Begriff VPN steht für eine breite Spanne von Technologien und Netzwerktypen, die den sicheren Transport von vertraulichen Daten über öffentliche IP-Netzwerke, wie das Internet, ermöglichen. VPN werden aber auch bei besonders hohen Sicherheitsansprüchen zur zusätzlichen Absicherung von WLAN-Verbindungen eingesetzt)
Verbindungsprogrammierte Steuerung → Hard-wired Controller (aufgebaut aus einzelnen Halbleiter- oder Kontaktbauelementen. Die Funktion der Steuerung ist durch die Funktion der Komponenten und durch die aufgabenspezifische Verbindung/Verdrahtung der Bauelemente untereinander festgelegt. Typisch für VPS ist die parallele, d. h. sehr schnelle Arbeitsweise. Der Zeitverzug zwischen den Eingangs- und Ausgangsgrößen wird nur durch die Eigenverzugszeiten der im Wirkungsweg liegenden Elemente bestimmt. Im Bereich der industriellen Steuerungstechnik wurden im Zug der technischen Entwicklung die verbindungsprogrammierten Steuerungssysteme weitgehend durch die wesentlich flexibleren, zuverlässigeren, weniger verdrahtungsaufwendigen und daher kostengünstigeren rechnerbasierten Systeme [SPS, IPC] abgelöst. VPS findet man heute nur noch bei Schützsteuerungen für die direkte Ansteuerung von Motoren aber auch in SPS, bei denen das Anwenderprogramm als Hardware-Struktur in einem FPGA- bzw. CPLD-Chip eingebrannt ist)
Virtual Reality → Virtuelle Realität
Video RAM (Bildschirmspeicher)
Vertical Redundancy Check → Vertikale Redundanzprüfung/Querparitätsprüfung
Voltage Regulative Diode → Suppressordiode
Virtual Reality Modeling Language (offenes plattformunabhängiges Dateiformat zur Beschreibung von dreidimensionalen Objekten und Welten [siehe auch VR]. Mit VRML lassen sich dreidimensionale Darstellungen komplexer Szenarien wie Illustrationen, Produktdefinitionen und Präsentationen virtueller Welten erzeugen)
Voice Recognition System → Spracherkennungssystem
Voltage Source Converter → Spannungszwischenkreisumrichter (Umrichter mit Gleichspannungszwischenkreis, der eine Wechselspannung der Frequenz f1 in eine variable Wechselspannung der Frequenz f2 umwandelt. Solche Geräte bestehen aus einem eingangsseitigen Gleichrichter [im einfachsten Fall eine Diodenbrücke, bei erforderlicher Energierücklieferfähigkeit geregelter oder selbstgeführter Gleichrichter], einem Gleichspannungszwischenkreis [Kondensatorenbatterie] und einem lastseitigen Wechselrichter. Sie haben einen kleinen Innenwiderstand und verhalten sich als Spannungsquelle. Sie werden vorzugsweise zur Ansteuerung von Synchronmotoren und Asynchronmotoren im Leistungsbereich <3 MW eingesetzt)
http://www.emz.de/content/emz/emz000114/Motoren_am_Umrichter.pdf
http://www.srt.tu-darmstadt.de/fileadmin/edu/S2_de.pdf
Variable Speed Drive → Drehzahlvariabler Antrieb / Antrieb mit veränderlicher Geschwindigkeit (Antrieb mit elektronischer Geschwindigkeitsregelung)
Voltage Source Inverter → Spannungszwischenkreisumrichter (Siehe VSC)











