18. September 2010

Langner löst Rätsel um Stuxnet

Der Hamburger Security-Experte Ralph Langner hat nach eigenen Angaben das Rätsel um die Schadsoftware Stuxnet weitgehend gelöst, die in irgendeiner Form Leittechnik-Produkte der Firma Siemens (WinCC bzw. PCS7) angreift. Wie das Langner-Team analysierte, richten sich die Manipulationen, die R. Langner als “Hack des Jahrzehnts” bezeichnet, gezielt gegen eine bestimmte Anwendung an einem bestimmten Ort. Auf der Langner-Homepage gibt es Erläuterungen (siehe hier). Andere Anwendungen, die mit Stuxnet infiziert sind, sind nicht betroffen, so dass bei der Vielzahl der bekanntermaßen infizierten Systeme überhaupt keine Auswirkungen von Stuxnet bemerkt werden.
Welches diese Anwendung ist, wo sie sich befindet und welche Auswirkungen der Angriff hatte, ist für R. Langner bereits klar, könne nur zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bewiesen werden. Dies sei aber lediglich eine Frage der Zeit, so R. Langner, denn im Code der Schadsoftware befänden sich genügend Fingerprints mit Beweiskraft. Details zur Arbeitsweise von Stuxnet will der Experte nächste Woche erläutern.


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