23. Juli 2010

Gefahr durch Windräder

Leserbrief vom 19. Juli 2010
In Alberta in Kanada hat man unweit von Windkraftanlagen immer wieder verendete Fledermäuse gefunden. Bisher konnten sich Wissenschaftler den Tod der Tiere nicht erklären, zumal Fledermäuse die Echoortung nutzen und daher wahre Flugakrobaten sind. Gemäß einer Meldung von spektrumdirekt wurde nun jedoch klar: Über 90 % der Tiere „verbluten meist innerlich durch sogenannte Barotraumata“. Die Windräder, deren Rotorblätter an den Enden eine Geschwindigkeit von 200 kmh erreichen können, erzeugen nämlich einen Unterdruck, den die Lunge der Fledermäuse nicht verkraftet. Besonders betroffen sind ziehende Fledermäuse, die sich von Insekten ernähren, berichtet die Zeitschrift Erwachet!
Es ist zu befürchten, dass leider auch Windkraftanlagen die Ökosysteme stören.
Der Aufruf, Energie – wo immer es möglich ist – zu sparen, mag nicht sehr populär sein, hat aber sicher seine Berechtigung.

Ing. Harald Schober


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