27. Mai 2010
Siemens: RFID- und Codelesesysteme gebündelt als Simatic Ident
Die Siemens-Division Industry Automation(IA) hat ihr Angebot an RFID (Radio Frequency Identification)- und optisch arbeitenden Code-Lesesystemen unter dem Namen Simatic Ident neu gebündelt. Simatic Ident umfasst die zwei im industriellen Umfeld hauptsächlich eingesetzten Technologien (www.siemens.de/ident). Diese zuverlässigen Technologien stellen eine lückenlose Verfolgbarkeit von Produkten und Komponenten durch den gesamten Herstellungs-, Beschaffungs- oder Versandprozess sicher.
Abhängig von der jeweiligen Applikation kommen im industriellen Umfeld hauptsächlich zwei Technologien zum Einsatz: RFID auf Basis von Funkwellen oder optisch arbeitende Code-Lesesysteme zur Erkennung von 1D-Codes (Barcode), 2D-Codes wie Data Matrix Codes (DMC) und Klarschrift OCR (Optical Character Recognition). Herbert Wegmann, General Manager Industrial Communication bei IA: „Mit der Bündelung liegen wir genau im Trend. Unsere Kunden wollen sich nicht mehr mit speziellen Identifikations-Technologien auseinandersetzen, sondern benötigen eine durchgängige Lösung. Identifizierung ist ein wichtiges Element bei der Prozessgestaltung in den Unternehmen, denn diese arbeiten heute in globalen Liefernetzwerken zusammen, die aufgrund von Logistikkonzepten wie Just-in-Time und Just-in-Sequence transparent und kontrollierbar bleiben müssen. Hierzu bieten wir mit Simatic Ident genau die richtige Lösung.“ Simatic Ident bietet eine Durchgängigkeit der Systeme für die Produktions- und Materialflusssteuerung über Asset Management und Rückverfolgbarkeit bis zur industriellen Logistik. Dabei stehen für jede Applikation die passenden Gerätefamilien mit ihren spezifischen Stärken bereit. Diese verfügen zudem über identische Topologien auf der Vernetzungsebene und identische Architekturen bei der Integration. Das spart nicht nur Aufwände im Engineering, sondern macht auch den Betrieb stabiler und erlaubt den schrittweisen Ausbau für künftige Erweiterungen.
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