23. April 2010
Aucotec: Neue Leitlinien zum 25-Jährigen
Im April dieses Jahres feiert das Software-Systemhaus Aucotec AG, Hannover, seinen 25. Geburtstag. So spiegelt die Aucotec-Geschichte auch die Geschichte des Elektro-CAD insgesamt wider, die ebenfalls in den 80er Jahren ihren Anfang nahm. Mit den Produkten Elcad, Aucoplan und Ruplan machte sich der Entwickler von Automatisierungs-Software einen Namen. „Natürlich blickt man an so einem Geburtstag gerne und auch ein wenig stolz zurück“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Mitgründer Horst Beran, „aber unser Hauptaugenmerk liegt auf der Zukunft, denn wir haben viel vor.“ So markiert das Jubiläum gleichzeitig den Anfang einer neuen Unternehmensleitlinie, die das jetzt genau ein Jahr agierende Vorstandsteam der Aucotec AG auf einer Pressekonferenz während der Hannover Messe vorstellte.
Synergie schaffen – Prozesse verbinden
Der Aucotec-Vorstand: Vorsitzender und Mitgründer Horst Beran, Technik- und Entwicklungs-Vorstand Uwe Vogt sowie Vertriebs- und Marketing-Vorstand Markus Bochynek (v.l.)
In der Industrie herrscht mehr denn je enormer Druck, die Automatisierung weiter zu optimieren. Dabei haben viele Abteilungsleiter naturgemäß meist nur ihren Bereich im Fokus. „In den einzelnen Sparten sind die Automatisierungs-Möglichkeiten der vorhandenen Werkzeuge aber weitgehend ausgereizt“, erläuterte U. Vogt. „Engineering muss heute funktionieren wie ein Boxenstopp in der Formel 1“, meinte er, „Da kann man auch nicht warten, bis die Reifen gewechselt sind, ehe man volltankt.“ Schon längst ist der Zeitdruck so groß, dass das sequenzielle Bearbeiten eines Auftrags nicht funktioniert. Parallelität ist gefragt. Das zukunftsorientierte Potenzial, das EB hier hat, setzte Aucotec jetzt in eine neue Devise um: Create Synergy – Connect Processes.
Als Autorensystem für das E-Engineering kann EB aufgrund seiner Datenbank alle weiteren passenden Inhalte eines Projekts, auch die Daten korrespondierender Autorensysteme, zum Beispiel für 3D-CAD, Steuerungs-Software-Codes etc., aufnehmen und verwalten. In bestimmten Fällen lässt sich dadurch sogar ein EDM-System sparen. Im Gegensatz zum EDM bleiben bei EB alle Verknüpfungen auf Elementebene erhalten und ermöglichen die simultane Kooperation sowie schnelle Navigation durch das gesamte Projekt.
Disziplinübergreifend sparen
Als Kooperationsbasis für das Engineering arbeitet EB mit seiner datenbankbasierten Client/Server-Architektur disziplinübergreifend und kollaborativ, das heißt, es unterstützt ausdrücklich das heute unvermeidliche parallele Planen, um Aufträge rechtzeitig fertigstellen zu können. Ebenso übergreifend überwindet das Tool auch die Grenzen zwischen Maschinenbau, Prozessleittechnik, Leitungsstrangplanung und Energieverteilung.
Vertriebs- und Marketing-Vorstand Markus Bochynek nannte als Beispiel den Schiffbau: „Hier kann man mit Engineering Base nicht nur die E-Technik der Schaltschränke, das Harnessing und die Trassen samt Topologie planen, sondern ebenso die Hydraulik, Wasseraufbereitung, Energieversorgung und Klimatechnik – alles auf einer gemeinsamen Datenbasis.“ Damit spart nicht nur das Engineering in allen Disziplinen fehleranfällige Datenübergaben und Zeit. Auch die IT profitiert: keine Schnittstellen und minimierter Aufwand bei Administration und Schulungen. „Das kann kein anderes Tool für die Elektroplanung. EB erlaubt einen ganz neuen Überblick über das komplette Projekt und übergreifende Datennutzbarkeit“, so M. Bochynek. Außerdem fördere die durchgängige Vereinheitlichung die Standardisierung aller Prozesse und beschleunige sie damit enorm.
Weitere Informationen unter www.aucotec.com.
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