18. März 2010

R. Stahl gibt Zahlen für 2009 bekannt

R. Stahl erzielte im Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 8,9 Mio. € (Vorjahr: 18,5 Mio. €). Dies entspricht einer Umsatzrendite bezogen auf das EBT von 4,4 % (Vorjahr: 8,4 %). Der Rückgang des EBT im Vergleich zum Vorjahr von 52 % wird auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des vergangenen Geschäftsjahrs zurückgeführt. Das EBITDA ging um 29 % zurück.

R. Stahl hat Anfang 2009 entschieden, die Stammbelegschaft in der Krise zu halten. Dazu wurden umfangreiche Maßnahmen zur Kostenreduzierung in anderen Bereichen umgesetzt. Dennoch führte der Rückgang des Umsatzes und der Preise zu einer deutlichen Ergebnisreduzierung.

Der Konzernumsatz ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,4 % auf 202,6 Mio. € zurück. R. Stahl erzielte 208,1 Mio. € Auftragseingang (Vorjahr: 223,6 Mio. €). Der Explosionsschutzexperte steigerte seinen Auftragsbestand auf 42,6 Mio. € (Vorjahr: 39 Mio. €).

Konjunkturelle Auswirkungen erreichen R. Stahl meist mit einem Zeitverzug von acht bis zehn Monaten. Das Unternehmen geht davon aus, dass es die Talsohle erreicht hat. Für das erste Halbjahr 2010 wird jedoch noch keine Verbesserung erwartet. Die bisherigen Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und Kostenreduktion werden fortgesetzt. Mit einer Liquidität von 22,5 Mio. € und einer Eigenkapitalquote von 41,5 % sieht sich R. Stahl finanziell solide aufgestellt.

Aus den wichtigsten Kundenbranchen kommen nach eigenen Angaben erste positive Signale. Deshalb rechnet der Vorstand aus heutiger Sicht für die zweite Jahreshälfte wieder mit steigender Nachfrage. Darauf sieht sich das Unternehmen mit seiner kompletten Belegschaft optimal vorbereitet.

Weitere Informationen unter www.stahl.de.


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