01. März 2010

Pepperl+Fuchs übernimmt Näherungsschalter von Siemens

Pepperl+Fuchs, Hersteller elektronischer Sensoren und Komponenten für den eigensicheren Explosionsschutz, erwirbt das Geschäft mit Näherungsschaltern von Siemens. Damit erweitert Pepperl+Fuchs sein Produktportfolio im Bereich induktiver Näherungsschalter und optoelektronischer Sensoren und stärkt gleichzeitig seine Marktposition im Bereich Ultraschallsensorik für die Fertigungsautomatisierung.
Am 27. Februar 2010 haben Pepperl+Fuchs und die Siemens-Division Industry Automation, Nürnberg, einen Vertrag zum Erwerb des Siemens-Geschäfts mit binären Näherungsschaltern für die Fertigungsautomatisierung durch Pepperl+Fuchs unterzeichnet. Die Vertragsparteien haben zunächst eine Integrationsperiode vereinbart, in der die nahtlose Übergabe des Geschäfts an Pepperl+Fuchs vorbereitet wird. Während dieser Integrationsperiode wird Siemens nach wie vor alle Aufträge im Bereich Näherungsschalter annehmen und abwickeln. Nach Ende der Integrationsperiode geht diese Verantwortung dann auf Pepperl+Fuchs über. Diese Vorgehensweise soll dem Bemühen beider Parteien Rechnung tragen, eine lückenlose Lieferbereitschaft während der Integration zu gewährleisten. Die Übernahme des Geschäfts durch Pepperl+Fuchs ist für Mitte des Jahres geplant.
„Das technologische Spektrum, die hochqualifizierten Mitarbeiter und die starke Marktposition vor allem im Bereich Ultraschallsensoren von Siemens wollen wir nutzen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft weiter auszubauen“, so Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Pepperl+Fuchs GmbH. “Pepperl+Fuchs, als ein weltweiter agierender Spezialist für elektronische Sensoren und Komponenten für den Automatisierungsmarkt, bietet beste Voraussetzungen, um unser bisheriges Geschäft der binären Fertigungssensorik weiterzuentwickeln ”, meint Hans-Georg Kumpfmüller, CEO der zur Siemens-Division Industry Automation gehörenden Business Unit Sensors and Communication.


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