08. Februar 2010
Iconics: Visualisierungs-Suite bietet Automation-ML-Unterstützung
Die OPC- und webbasierte Visualisierungs-Suite Genesis 64 von Iconics erreicht die volle Windows-7-Zertifizierung. Gleichzeitig demonstriert die Software mit der Unterstützung von Automation ML und der integrierten Kollisionserkennung neuartige Wege zur Effizienzsteigerung im Engineering.
Genesis 64 ist nach Herstellerangaben die erste industrielle Software-Suite, die für Windows 7, Vista und Windows Server 2008 zertifiziert wurde. Mit der Silverlight-Technik werden verschiedene Internet-Browser (cross-browser) und Plattformen (cross-plattform) unterstützt.
Mit der ersten Stufe der offiziellen Unterstützung von Automation ML präsentiert das Unternehmen zudem neuartige Wege zur Effizienzsteigerung im Engineering. Der Automation-ML-konforme Daten-Im- und Export auf Basis des Collada-Standards 1.41 und 1.5 eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, effiziente Engineering-Pipelines aufzubauen und so die zugehörigen Engineering-Zeiten zu reduzieren. Die mit geometrischen und kinematischen Informationen ausgestatteten Objekte stehen nach dem Import vollständig in Genesis 64 zur Verfügung und können grafisch animiert werden. Dazu bedarf es einer Verknüpfung mit den vorhandenen OPC-Daten.
Eine im jeweils bevorzugten 3-D-Design-, 3-D-Architektur- oder auch 3-D-CAD-Werkzeug gestalteten Konstruktion kann auf diesem neuartigen Weg direkt in eine Genesis-64-Visualisierung überführt und unmittelbar dynamisch visualisiert werden. Einsparungen von bis zu 95 % der üblichen Engineeringzeiten im Umfeld der Visualisierung sind nach Iconics-Angaben möglich.
Durch eine eingebaute Kollisionserkennung in der 3-D-Visualisierung lassen sich zudem Kollisionen zwischen einzelnen Objekten sofort erkennen und beseitigen. Dies eröffnet allen Unternehmen mit diskreten Herstellungsprozessen und großen beweglichen Assets, wie Robotern, Kränen oder anderen Manipulatoren, die Möglichkeit, eine virtuelle Absicherung auf Basis einer kosteneffizienten Plattform durchzuführen.
Weitere Informationen unter www.iconics.com.
Über Automation ML (AML)
2006 hat die Daimler AG zusammen mit dem ABB Forschungszentrum Ladenburg, den Firmen Kuka Roboter, Rockwell Automation, Siemens A&D, “netAllied” und Zühlke, sowie den Universitäten Karlsruhe und Magdeburg die AML-Initiative gestartet. Ihr Ziel dabei war es, eine einheitliche Lösung für einen herstellerneutralen Austausch von Engineering-Daten in einer heterogenen Tool-Landschaft von modernen Engineering-Werkzeugen für verschiedene Disziplinen, wie mechanisches Design, elektrisches Design, HMI-Entwicklung, SPS-Programmierung oder Robotersteuerung, zu realisieren.
Weitere Informationen unter www.automationml.org.
Über Collada
Collada (Collaborative Design Activity) ist ein XML-basiertes offenes Austauschformat für Daten zwischen verschiedenen 3-D-Programmen. Es können Modelle, Texturen und kinematische Informationen von einem Programm zum anderen übertragen werden. Collada ist ein Standard der maßgeblich durch die Khronos Group gepflegt wird. Die Khronos Group ist ein im Jahr 2000 gegründetes Industriekonsortium, das sich für die Erstellung und Verwaltung von offenen Standards im Multimedia-Bereich auf einer Vielzahl von Plattformen und Geräten einsetzt. An der Entwicklung und Spezifikation des Formates sind verschiedene Hersteller von 3-D-Programmen beteiligt. Zu den über 100 Mitgliedern zählen unter anderem AMD, Intel, NVIDIA, SGI, Google sowie Sun Microsystems.
Weitere Informationen unter https://collada.org.
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