07. Dezember 2009

Konformitätstest für Sercos-III-Slaves

Peter Lutz ist Geschäftsführer des Sercos International e. V.

Zur Durchführung von Konformitätstests für Sercos-III-Slave-Geräte gibt es mit dem Slave Conformizer jetzt ein leistungsfähiges und unabhängiges Prüfsystem. Mithilfe des Prüfsystems, das Peter Lutz, Geschäftsführer des Sercos International e. V., auf der SPS/IPC/Drives vorstellte, wird sichergestellt, dass Sercos-III-Slave-Implementierungen von unterschiedlichen Herstellern kompatibel und interoperabel sind. Den Conformizer gibt es als komplette Test- und Entwicklungsumgebung für Slave-Anschaltungen. Er enthält eine aktive PCI-Sercos-III-Schnittstellenkarte und die Prüf-Software, die unter Windows XP ohne zusätzliche Echtzeiterweiterungen läuft.

Verantwortlich für die Prüfung von Sercos-III-Produkten ist das Prüflabor am Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart. Bei der Konformitätsprüfung wird nicht nur das korrekte Verhalten eines Geräts im Gutfall geprüft, sondern auch die Fehlerreaktion eines Slaves bei simuliertem Fehlverhalten des Masters. Die Tests umfassen dabei neben dem Kommunikationsprotokoll auch das generische Geräteprofil (Generic Device Profile, GDP), sowie die funktionsspezifischen Profile für Antriebe oder E/A-Peripherie (FSP IO bzw. FSP Drive). Zertifizierte Geräte erhalten das Logo „Sercos Conformance Tested“.

Auf der Messe wurden auch schon die ersten Zertifikate für Sercos-III-Slave-Produkte vergeben an:
• Hilscher GmbH und HMS Industrial Networks für eine Kommunikationsanbindung,
• Phoenix Contact GmbH für das digitale und analoge Block-IO sowie einen Sercos-III-Buskoppler,
• Wago Kontakttechnik GmbH für einen Sercos-III-Buskoppler sowie
• Bosch Rexroth AG für Servoantriebe vom Typ Indradrive.

Weitere Informationen unter www.sercos.de.


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