19. November 2009
Spectra sieht für sich das Ende der Krise erreicht
Die Spectra Computersysteme GmbH sieht aufgrund der Entwicklung der letzten Monate für sich ein Ende der Krise in greifbarer Nähe. Nachdem der Auftragseingang in den Monaten August/September/Oktober im Verhältnis zu den drei Vormonaten um 31,8 % anstieg und der realisierte Umsatz im gleichen Zeitraum um 21,8 % wuchs, blickt die Geschäftsleitung wieder optimistisch in die Zukunft. Die am 1. Juni 2009 für einige Abteilungen eingeführte Kurzarbeit, konnte nach nur 4 Monaten zum 1. November 2009 wieder ausgesetzt werden. Geschäftführer Harald Lang: „Wir sind dank unseres breiten Angebotsspektrums und des breiten, über alle Sparten der Industrie reichenden Kundenspektrums, ehedem nicht extrem von der Krise getroffen worden. Mit ca. 20 % Umsatzeinbuße in den Spitzenzeiten der Krise, sind wir ganz glimpflich davongekommen. Es wird uns sicherlich auch in 2009 gelingen, schwarze Zahlen zu schreiben. Alle Indikatoren im 4. Quartal weisen nach oben. Jetzt gilt es für uns nochmals Gas zu geben, um das bisher in diesem Jahr Versäumte, nach Möglichkeit aufzuholen.“
Eine Wachstumsgrenze sieht Spectra derzeit eher in Lieferschwierigkeiten von Vorlieferanten. So hätten viele Hersteller von Elektronikkomponenten in der Krise ihre Produktionskapazitäten heruntergefahren und könnten jetzt bei steigendem Bedarf anscheinend die Produktion nicht in der erforderlichen Größenordnung hochfahren. So sieht sich Spectra derzeit mit der kuriosen Situation konfrontiert, dass die Verkäufe anziehen, man aber trotzdem nicht „just in time“ liefern kann, da die Lieferzeiten der Hersteller exorbitant ansteigen.
Weitere Informationen unter www.spectra.de.
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