10. November 2009

Hersteller einigen sich bei der Feldgeräteintegration

Um den Einsatz der FDI (Field Device Integration)-Geräteintegrations-Technologie zu beschleunigen, haben sich eine Reihe von Herstellern darauf geeinigt, den Aufgabenbereich des EDDL Cooperation Teams zu erweitern und in die FDI Cooperation zu überführen. Diese Kooperation soll sich zunächst aus den Interessenverbänden FDT Group, Fieldbus Foundation, Hart Communications Foundation, OPC Foundation und Profibus Nutzerorganisation sowie den Unternehmen ABB, Emerson, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa zusammensetzen.

Das FDI-Projekt wurde im Jahr 2007 auf der Hannover-Messe ins Leben gerufen. Zu diesem Zeitpunkt trat die FDT Group dem EDDL Cooperation Team (ECT) bei mit dem vorrangigen Ziel, mit EDDL und FDT/DTM eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Seitdem wurde das Projekt “mit Augenmaß” in Richtung der konvergenten FDI-Lösung vorangetrieben. Die Hinzunahme von Herstellern, die zugesagt haben, FDI-Device-Pakete in ihren Systemen und Produkten zu unterstützen, stärkt dieses Bestreben, indem zusätzliche Mittel für den Abschluss des Projekts zur Verfügung gestellt werden.

Neben der endgültigen Festlegung der auf Mitte 2010 terminierten FDI-Spezifikation umfasst der Aufgabenbereich des erweiterten EDDL Cooperation Teams gemeinsame Design- und Test-Tools, ein gemeinsames Binärformat sowie einen gemeinsamen Interpreter, übergreifend für das Hart-, FF- und Profibus-Protokoll. Ziel ist, die Forderung der Endanwender, eine einheitliche Geräteintegrationslösung für die Prozessindustrien zu schaffen, für alle Leitsysteme, Feldgeräte und Protokolle umzusetzen.

„Für Siemens ist dies ein Meilenstein auf dem Weg der industrieweiten Harmonisierung der
Geräteintegration. Zum ersten Mal hat eine bedeutende Zahl von Herstellern vereinbart, einen
solchen Standard zu schaffen. Der Nutzen für Endanwender und Hersteller wird enorm sein. Daher
werden wir die FDI-Technologie in unseren Systemen und Produkten voll unterstützen, sobald sie
zur Verfügung steht“, erklärt Anton S. Huber, CEO der Siemens-Division Industry Automation.


>>> Kommentar schreiben
>>> zur Comment Area