01. Oktober 2009
Motek 2009: Positive Resonanz
Nach vier Messetagen ist am 24. September 2009 die 28. Motek zu Ende gegangen. Die Bilanz: 1002 Aussteller aus 21 Ländern und 31.284 Fachbesucher aus 61 Nationen (inkl. derer, die die parallel laufende Bondexpo besuchten).
Zwar ist die Zahl der Aussteller und Fachbesucher im Vergleich zum Vorjahr rückläufig – 2008 besuchten 36.119 Interessenten 1.200 Aussteller -, vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise jedoch immer noch positiv zu bewerten. Damit hat die internationale Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik ihre Position sicherlich behauptet. Nach Angaben des Veranstalters, der P.E. Schall GmbH, berichteten die Aussteller von einem starken und vor allem konkreten Interesse und zeigten sich am Ende zufrieden über die Besucherfrequenz und die Aussicht auf ein interessantes Nachmesse-Geschäft.
Das Messeduo wurde auch von Vertretern aus Politik und Verbänden besucht. So beispielsweise vom Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Ernst Pfister, der am 3. Messetag einen Rundgang machte. Die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart führte den „Bildungskongress für Personalverantwortliche“ durch und beschickte auch den Themenpark „Bildung und Forschung“. Generell werden die erstmalig in dieser Breite präsentierten Themenparks als großer Erfolg gewertet, wie nicht nur die Aussteller und Teilnehmer, sondern auch zahlreiche Fachbesucher laut P.E. Schall bestätigten. „Damit nimmt die Idee, die Anwender und auch potenzielle Anbieter schon früh ganz gezielt an neue und zukunftsträchtige Themen heranzuführen, Fahrt auf, wie am etablierten und stärker denn je frequentierten Themenpark ,Mechatronik’ dank der Unterstützung des Kompetenznetzwerks Mechatronik BW e.V. zu sehen war“, heißt es dazu vonseiten des Veranstalters.
In Gesprächen mit Fachbesuchern und Ausstellern klang der Tenor durch, dass die Motek gerade zur rechten Zeit kam, weil die Unternehmen wieder mehr Mut fassen und die Notwendigkeit sehen, sich produktions- und montagetechnisch noch besser aufzustellen, um im noch härter werdenden globalen Wettbewerb auch künftig bestehen zu können. „Vor dem Hintergrund, dass zunächst nicht in Kapazitätserweiterungen, sondern in Ersatzmaschinen und nur über neue Technologien bzw. Verfahren auch in neue Einrichtungen investiert wird, erhält die Erstausrüstungs- und Nachrüstautomation durch Handlingsysteme, Roboter, Zuführeinrichtungen und Materialfördertechnik mehr Gewicht denn je und die Motek wie die Bondexpo zeigten hier gangbare Wege für ein gezieltes Investment in Detaillösungen und Komplettsysteme auf“, heißt es abschließend von Veranstalterseite.
Weitere Informationen unter www.motek-messe.de.
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