22. September 2009
R. Stahl warnt vor Produktpiraterie im Ex-Schutz-Bereich
In vielen Industriezweigen, wie der Chemie, der Pharmazie und der Erdöl- und Erdgasgewinnung und <>verarbeitung, besteht Explosionsgefahr durch brennbare Substanzen, die in Herstellungsprozessen, bei der Verarbeitung, der Lagerung und dem Transport freigesetzt werden können. Explosionen können schwerwiegende Personen> und Sachschäden zur Folge haben. Um dies wirksam zu verhindern, wird in gefährlichen Bereichen explosionsgeschützte elektrische Ausrüstung eingesetzt. Diese Betriebsmittel, zum Beispiel Leuchten, Installationsmaterial, Schaltgeräte und Automatisierungstechnik, werden so konstruiert, dass sie keine Zündquellen darstellen. Sie werden dazu mit einem hohen Qualitätsaufwand bei den Herstellern produziert und geprüft. So gewährleisten sie reibungslose, sichere Arbeitsabläufe in explosionsgefährdeten Bereichen.
R. Stahl hat nun festgestellt, dass seit einiger Zeit auf verschiedenen Märkten Kopien solcher Ex-Produkte auftauchen. Dabei würden die Anbieter der Plagiate behaupten, dass sie ihre Produkte selbst entwickelt haben und auf verschiedene Zertifikate von Prüfstellen verweisen. Tatsächlich zeige jedoch oft schon ein schneller Vergleich, dass es sich um Nachbauten handelt. R. Stahl hat zudem verschiedene Tests mit Plagiaten durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass das minderwertige Material und unzureichende Herstellungstechnologien der Plagiate häufig schon bei leichten Beanspruchungen den geforderten Ex-Schutzanforderungen nicht mehr standhalten konnten.
„Gerade im Ex-Schutz-Bereich, wo Sicherheit an vorderster Stelle steht, können Plagiate großen Schaden anrichten“, erläutert Dr. Thorsten Arnhold, Bereichsleiter Produktmanagement und Marketing bei R. Stahl. „Kopierer dieser Produkte sind nur auf den schnellen Verkaufserfolg aus und verfügen nicht über die erforderliche Kompetenz in der Sicherheitstechnik. Fachgerechte Beratung, sichere Problemlösungen, schnelle und zuverlässige Ersatzteilversorgung, richtige technische Dokumentation werden von Produktpiraten genauso wenig geboten wie sichere Produkte.“
Weitere Informationen unter www.stahl.de.
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