27. August 2009
GE und Fanuc: Details zur Trennung
Wie bereits am 18. August vermeldet, haben sich GE und Fanuc auf die Auflösung des Joint Ventures GE Fanuc Automation Corporation geeinigt. Nun wurden weitere Einzelheiten bekannt: Durch diese Übereinkunft sehen sich beide Unternehmen in die Lage versetzt, ihre Investitionen wieder auf das Wachstum der vorhandenen Geschäftsbereiche zu konzentrieren und ihr Know-how in den jeweiligen Kernbranchen zu vertiefen. GE und Fanuc gehen davon aus, dass die Transaktion zum Jahresende abgeschlossen sein wird, sofern die üblichen Abschlusskonditionen zufriedenstellend sind.
GE Fanuc Automation Corporation wurde 1986 durch die gemeinsamen Investitionen von GE und Fanuc gegründet. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem Hochleistungstechnologie-Lieferant für unterschiedlieche Branchen weltweit. Dazu zählen die Bereiche Energie, Wasser, Konsumgüter, Verwaltung und Militär sowie Telekommunikation. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden Hardware- und Software-Lösungen, Dienstleistungen, Automatisierungssysteme und Embedded Computer sowie branchenführende CNC-Produkte zur Verfügung gestellt.
Dr. Seiuemon Inaba, Ehrenpräsident von Fanuc: “Unser Joint Venture war im Hinblick auf unser ursprüngliches Ziel, nämlich die Kooperation bei globalem Wachstum und technischer Weiterentwicklung des SPS- und CNC-Geschäfts, enorm erfolgreich. In dieser Zeit haben sich die Märkte und Geschäftschancen zudem drastisch geändert, und beide Unternehmen haben in angrenzende Segmente expandiert. Bei den heutigen Marktbedingungen ist es unbedingt erforderlich, diese erweiterten Chancen zu nutzen. Zwar haben wir gemeinsam viel erreicht, doch es liegt in unser beider Interesse, unsere Bemühungen auf Branchenchancen zu konzentrieren, die speziell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind und beiden Unternehmen größere Vorteile verschaffen werden.”
Maryrose Sylvester, CEO von GE Fanuc Intelligent Platforms, ergänzt: “GE hätte sich keine besseren Partner als Dr. Inaba und Fanuc wünschen können. GE ist stolz darauf, was unsere Unternehmen gemeinsam erreicht haben – sowohl auf das branchenbezogene Know-how als auch auf den Erfolg unserer Produktportfolios. Für GE bedeutet diese Veränderung, dass wir uns weiterhin nachhaltig und intensiv unseren Kunden auf der ganzen Welt widmen können. Gleichzeitig werden wir in wichtige Wachstumsplattformen, wie Prozesssteuerungssysteme, Automatisierungssoftware und Embedded Systems, investieren und unser Know-how in den vertikalen Infrastruktursegmenten von GE vertiefen.”
In der Vereinbarung ist Folgendes vorgesehen:
- GE behält die Bereiche Software, Dienstleistungen, Embedded Systems und Steuerungssysteme weltweit. Das Unternehmen trägt den Namen GE Intelligent Platforms und wird von Maryrose Sylvester geleitet.
- Fanuc behält das globale CNC-Geschäft.
Sylvester ergänzte: “Eine reibungslose Durchführung des Wechsels und Kontinuität für alle Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Wir verpflichten uns, unsere Zusagen gegenüber den Kunden in jedem unserer Geschäftssegmente einzuhalten.”Weitere Informationen unter www.ge.com.
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