30. Juni 2009
R. Stahl steigert Umsatz 2008 um 4,5 %
R. Stahl hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatzwachstum von 4,5 % auf 221,2 Mio. € abgeschlossen. Damit wurde die Umsatzprognose von mindestens 220 Mio. € erfüllt. Der Auftragseingang stieg im Berichtsjahr um 1,6 % auf 223,6 Mio. €. Außerdem konnte der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr (17,7 Mio. €) auf 27,5 Mio. € gesteigert werden. Durch diese positive Entwicklung stieg die Liquidität des Unternehmens zum Jahresende 2008 auf 34,1 Mio. € und überstieg damit die kurz- und langfristigen Finanzschulden um 23,4 Mio. €. Gemeinsam mit der auf 43,7 % verbesserten Eigenkapitalquote hat der Konzern eine stabile Finanzierungsstruktur sowie weitreichende finanzielle Spielräume in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Das Unternehmen hat seinen Vertrieb zuletzt weltweit ausgebaut und die Entwicklungsaktivitäten gestärkt. Ergebnis dieser Offensive sind eine Reihe innovativer Produkte, wie die Ethernet-fähigen Ex-Remote-HMI-Stationen, ein Wireless-Hart-Gateway, die Advanced Fieldbus Power Supplies für Foundation Fieldbus sowie ein modulares Baukastensystem für maßgeschneiderte USV-Lösungen für den explosionsgefährdeten Bereich. Als besonderes Highlight wird der Ex-USV-Guard angegeben: Er überprüft die Funktion des Ladegeräts und der Batterien entsprechend der Atex-Richtlinie und der einschlägigen Normen.
Als weitere Maßnahme hat das Unternehmen in den letzten Jahren sein Systemgeschäft ausgebaut. So werden nicht nur Automatisierungskomponenten, wie Trennstufen, Remote IO und Feldbustechnik geliefert, sondern komplette maßgeschneiderte Lösungen, die mit der entsprechenden Beratungsleistung unterstützt werden.
Der Ausbau des Amerika-Geschäfts wurde und wird auch weiterhin vorangetrieben. In Asien wurden in der Vergangenheit die Vertriebsstrukturen durch neue Vertretungen und der Gründung einer Tochtergesellschaft in Malaysia behutsam ausgebaut. Und auch im russischen Markt ist R. Stahl mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten. Weltweit zeigt das Unternehmen in mehr als 60 Ländern Präsenz.
„Durch eine flexible Personalkapazität ist das Unternehmen auf einen Umsatzrückgang im normalen Ausmaß vorbereitet. Eines der obersten Ziele ist es, in der Krise die Stammbelegschaft zu halten“, heißt es von Unternehmensseite.
Weitere Informationen unter www.stahl.de.
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