14. Mai 2009
Weidmüller kündigt Stellenabbau an
Vor dem Hintergrund der derzeitigen schwierigen konjunkturellen Situation und der anhaltenden Schwäche wichtiger Absatzmärkte will Weidmüller die Umsetzung der 2007 gestarteten Unternehmensstrategie 2020 deutlich beschleunigen und gleichzeitig die internen Strukturen den Marktgegebenheiten anpassen.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, macht das national und international stark veränderte Marktumfeld – Weidmüller rechnet auf Konzernebene für 2009 mit einem Umsatzrückgang gegenüber Vorjahr zwischen 20 % und 25 % – strukturelle und personelle Veränderungen erforderlich. Betroffen sind weltweit rund 15 % der insgesamt 3.850 Stellen. Mit dem jetzt vom Weidmüller-Vorstand vorgestellten Maßnahmenpaket, das neben Personalanpassungen auch signifikante Reduzierungen bei Sachkosten beinhaltet, sollen die notwendigen Handlungsspielräume gesichert werden, um das Unternehmen durch das derzeit schwierige Marktumfeld zu führen.
„Wir verbinden die kurzfristig notwendigen ergebnissichernden Maßnahmen mit einer beschleunigten Umsetzung und Fokussierung der im Jahr 2007 langfristig angelegten Unternehmensstrategie 2020. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens mittel- und langfristig merklich zu verbessern“, erklärt Dr. Joachim Belz, Sprecher des Vorstands der Weidmüller-Gruppe.
Die Kompetenz im Bereich der Entwicklung und Technologie, die zu dem positiven Ergebnis des Geschäftsjahrs 2008 beigetragen hat, soll dabei weiter ausgebaut werden. Die Aufwendungen in Forschung und Entwicklung sowie die Investitionen in neue Produkte sollen auf hohem Niveau verbleiben. Zudem will das Unternehmen weltweit verstärkt lokal entwickeln und produzieren, um die Märkte vor Ort schneller und bedarfsgerechter bedienen zu können. Darüber hinaus sollen neue Industriesegmente erschlossen werden.
„Weidmüller hat sich seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise mit vielen Maßnahmen, darunter zuletzt auch mit Kurzarbeit, gegen Stellenreduzierungen gestemmt. Weidmüller wird jetzt intensiv mit dem Betriebsrat und der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten und alles tun, um sozialverträgliche Regelungen für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. Weidmüller hat seine gesellschaftliche und soziale Verantwortung stets wahrgenommen und wird dies auch künftig tun“, unterstreicht Harald Vogelsang, Finanzvorstand der Weidmüller-Gruppe.
Weitere Informationen unter www.weidmueller.de.
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