13. Mai 2009
Rockwell Automation und Endress+Hauser: Gemeinsame Integrationstools
Rockwell Automation und Endress+Hauser geben die Veröffentlichung einer Reihe von neuen Tools bekannt, die eine zügigere Systementwicklung ermöglichen, Risiken verringern und zum Schutz der Fabrikanlagen beitragen sollen. Die Integration zwischen den Feldgeräten von Endress+Hauser und dem “PlantPAx”-Prozessautomatisierungssystem von Rockwell Automation verwendet auf allen Ebenen offene, standardisierte Technologien. Um eine reibungslose Anbindung an andere Systeme zu gewährleisten, kommen für die Vernetzung auf der Steuerungsebene Netzwerke auf CIP-Basis (Common Industrial Protocol), wie Ethernet/IP, zum Einsatz. Kommunikationsprotokolle für Prozessgeräte, wie Hart, Foundation Fieldbus und Profibus PA, sorgen für eine hohe Geräteintelligenz. Dadurch kann eine kosteneffektive, skalierbare Prozesssteuerungslösung, die für eine breite Palette industrieller Anwendungen geeignet ist, realisiert werden. Die neuen Tools zeichnen sich durch fertig entwickelten Steuerungscode, vorkonfigurierte Benutzeroberflächen sowie Dokumentation zur Integration aus und sind für die gebräuchlichsten Prozessinstrumente von Endress+Hauser verfügbar.
„Wir kennen die Herausforderungen, denen sich Industrieunternehmen bei der Einbindung hoch entwickelter Instrumente in ein fabrikweites Prozesssteuerungssystem gegenübersehen. Die neuen Device Integration Tools werden die Implementierung deutlich vereinfachen“, erläutert Steve Pulsifer, Director of Process Market Development bei Rockwell Automation. Todd Lucey, General Manager von Endress+Hauser, fügt hinzu: „Mit den Tools kann das ,PlantPAx-System’ bisher noch isolierte Diagnosen aus Prozessinstrumenten einholen und visualisieren.“
Die Vorteile der neuen Integrationstools kommen während des gesamten Prozesslebenszyklus zum Tragen. So reduziert sich der Zeitaufwand für die Entwicklung eines Systems. Die Tools unterstützen die Implementierung durch eine schrittweise Anleitung für den Anschluss, die Konfiguration und die Inbetriebnahme der Endress+Hauser-Messgeräte im Rahmen des “PlantPAx-Systems”. Durch den Einsatz eines erprobten Geräteintegrationskonzepts werden spezielle Schulungen für den Systemaufbau nach Firmenangaben weitgehend überflüssig. Überdies eröffnen die Tools den Zugang zu Diagnosen, die zwar bisher auf der Instrumentenebene schon verfügbar waren, wegen des hohen Entwicklungsaufwands jedoch nur selten genutzt wurden. “Durch die erweiterten Diagnosefähigkeiten ist das Betriebs‑ und Wartungspersonal jetzt besser in der Lage, Störungen zu erkennen und korrigierend einzugreifen, um die betriebliche Performance zu steigern”, heißt es von Firmenseite.
Wil Chin, Research Director bei der ARC Advisory Group, kommentiert: „Das immer anspruchsvoller werdende Produktionsumfeld zwingt Unternehmen dazu, ihre betriebliche Performance zu verbessern. Die Device Integration Tools von Endress+Hauser und Rockwell Automation vereinfachen nicht nur die Integration, sondern reduzieren auch Bedienungsfehler und den Zeitaufwand für die Kommissionierung von Geräten. Gleichzeitig erhält das Personal die nötigen Informationen, um die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Produktionsanlage zu verbessern.“
Weitere Informationen unter
www.endress.com sowie
www.rockwellautomation.de.
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