19. Februar 2009

MPDV: MES als Werkzeug für effizientes Controlling

Jürgen Kletti, MPDV-Geschäftsführer und -Gesellschafter: „Wir programmieren auch individuelle MES-Lösungen auf Basis von MII und können so frimenspezifische Besonderheiten abbilden.“

Um Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Termintreue in der Produktion zu kombinieren, sind Reaktionsfähigkeit sowie Transparenz erforderlich. Die Basis dafür ist eine Informationsbeschaffung und -auswertung in Echtzeit. Dass eine gesamtheitliche Prozessbeobachtung die Grundlage schafft für einen effizienten Maschineneinsatz mit maximaler Produktivität, betonte Jürgen Kletti, Geschäftsführer und Gesellschafter der MPDV Mikrolab GmbH, Mosbach, anlässlich einer Pressekonferenz. Um die Problempunkte zielsicher identifizieren und Maßnahmen zu deren Beseitigung einleiten zu können, benötigen Controller die richtigen Informationen aus der Fertigung möglichst zeitnah in Form von Auswertungen, Kennzahlen und Trendanalysen. Für die notwendige Transparenz sorgen die verschiedenen MES-Lösungen von MPDV: Das eigenständige System Hydra, das Kennzahlensystem MES-Cockpit oder das in SAP-Integrierte xMES.
Laut J. Kletti wird bei Verbesserungen in erster Linie auf die Stückkosten beim Produkt, der Maschine und dem Personal geschaut. Allerdings stecke in den Prozesskosten ein wesentlich größeres Potenzial. „Beispielsweise kann der Controller mit unseren MES-Lösungen die Performance mehrerer Fertigungsbereiche gegenüberstellen oder werksübergreifende Analysen durchführen. Es lassen sich Abweichungen vom Sollzustand ermitteln, vordefinierte Grenzwert überwachen und Trends berechnen, um zum Beispiel die Entwicklung der Rüstzeiten oder des Ausschussgrads beobachten zu können“, betonte der MES-Experte.

Auch beim Energiesparen können MES-Systeme helfen. Neben weiteren Größen lässt sich auch der Energieverbrauch einzelner Maschinen und Anlagen direkt messen und auswerten. So erkennt man auf Knopfdruck die Stromfresser in der Fertigung. Über das Registrieren der Energieverbrauchsentwicklung eignet sich ein MES-System sogar zur vorbeugenden Instandhaltung. Verbraucht eine Maschine deutlich mehr Energie als im Vergleichszeitraum, deutet das auf verschlissene Maschinenteile hin.

Weitere Informationen unter www.mpdv.de.


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